Anne Emmert

34613 Schwalmstadt
Besuchte familylab-Weiterbildung(en):

Die Fragen: „Wie kann ich mein Kind erziehen, ohne es zu bestrafen?“ und „Was mache ich stattdessen?“ haben mich sehr umgetrieben und erst mit Jesper Juul habe ich eine Haltung gefunden, mit der ich mich wohl fühle.

Es ist immer wieder interessant und hilfreich zu ergründen, welches Gefühl unter dem (kindlichen) Verhalten liegt und um welches Bedürfnis es dabei geht. Es ist wie eine Art „Übersetzen“… Was kommt eigentlich an, von dem, was wir „erziehen“ nennen? Was möchte das Kind mit seinem vielleicht herausfordernden Verhalten eigentlich sagen?

Wie auch der Körper, so hat jede Familie eine innere Kraft. Diese kann erschöpfen. Gemeinsam können wir ergründen warum dies passiert ist. Die Veränderung passiert dann nicht durch das Anwenden von Methoden oder Techniken. Eher durch Verständnis und Resonanz.

So kann die Selbstheilungskraft des Körpers und der Familie wieder ins Fließen kommen.

Angebot:

In meine osteopathische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lasse ich meine Erfahrungen und Weiterbildungen aus der bindungs- und beziehungsorientierten Begleitung bei Katia Saalfrank und aus meiner Familienberater-Ausbildung bei familylab einfließen. Jesper Juuls 4 Werte berühren mich sehr und sind zu Wegweisern geworden:

Authentizität * Verantwortung * Integrität * Gleichwürdigkeit

Als Osteopathin empfinde ich diesen Hintergrund als sehr wertvoll. Es geht in meiner Arbeit nicht nur um den Körper und seine Erkrankungen, sondern immer spielen auch die Lebensumstände und die emotionale Gesundheit mit hinein. Vor allem bei Kindern finde ich es wichtig, diese verschiedenen Facetten anzuschauen, damit das Kind nicht „krank gemacht“ wird. Denn es kann sein, dass das Kind ein „Symptomträger“ ist und auf etwas aufmerksam machen möchte. Gemeinsam können wir versuchen, das zu entschlüsseln. Ich möchte gern erreichen, dass wir sensibel und empathisch auf verschiedenen Ebenen schauen und arbeiten, um zu verstehen, warum sich ein Symptom (und/oder Verhalten) entwickelt hat und was wir auf diesen verschiedenen Ebenen verändern können, damit es dem Kind wieder besser geht.

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