Unter Konzepten wie „Kita kann das“ oder meinen schulinternen Schulungen bringe ich Reflexionsräume direkt in Einrichtungen – und in alle Bereiche, in denen Menschen miteinander in Beziehung stehen und andere Menschen begleiten. Als ausgebildete Seminarleitung von Familylab Deutschland verbinde ich fachliche Impulse mit den Themen, die den beruflichen und alltäglichen Kontext wirklich bewegen.
Mich leitet dabei eine fragende, zugewandte Haltung: Welche innere Haltung trägt mich durch den Tag – besonders in Momenten, die als herausfordernd erlebt werden? Und was geschieht in mir, wenn ich mein Gegenüber so wahrnehme, wie es gerade ist?
In meiner Arbeit verstehe ich solche Situationen als Einladungen zur Selbstreflexion: Menschen sind keine Herausforderung an sich, sondern sie machen innere Prozesse im Gegenüber sichtbar – etwa Stressreaktionen, Grenzen, Bedürfnisse oder innere Spannungen. In diesem Sinne spreche ich nicht von „herausfordernden Menschen“, sondern von Begegnungen, die etwas im Inneren des Begleitenden in Bewegung bringen.
So entsteht für mich ein entlastender und zugleich klärender Blick auf Verhalten: als Ausdruck innerer Zustände, von Beziehung, Bedürfnissen und dem grundlegenden Wunsch nach Kontakt, Orientierung und Unterstützung.
Geprägt von der Haltung nach Jesper Juul steht für mich ein gleichwürdiger Umgang im Mittelpunkt: Ich begegne jedem Menschen als eigenständigem Gegenüber – mit Würde, Integrität und einer eigenen inneren Wahrheit.
Mein Ziel ist mehr Klarheit in der eigenen Haltung, mehr Sicherheit im täglichen Handeln und ein wertschätzendes Miteinander im Team – damit sich kleine Veränderungen ganz konkret im Alltag bemerkbar machen: im Kontakt mit kleinen und großen Menschen und im gemeinsamen Miteinander.
Neue Handlungsmöglichkeiten entstehen für mich nicht durch Kontrolle des anderen Menschen, sondern durch mehr Bewusstheit im eigenen Erleben, durch Beziehung und durch die Bereitschaft, sich selbst im Kontakt immer wieder neu zu verstehen.