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NEU:
Zum Frieden braucht es zwei, zum Krieg reicht einer von Mathias Voelchert


Wie Paare Konflikte in Liebe lösen. Wie man sich im Spannungsfeld von Nähe und Distanz, Streit und Harmonie immer wieder neu selbst verorten, aufeinander einlassen, ja neu erfinden kann, zeigt Mathias Voelchert in seinem neuesten Buch.

Leseprobe:

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NEU:
Leitwölfe sein von Jesper Juul


Liebevolle Führung in der Familie. Der neueste Bestseller von Jesper Juul.

Führung und Vertrauen: der Schlüssel für erfolgreiche Familien. Kindern kann nichts Besseres passieren als Eltern, die liebevoll ihre Fürhungsrolle in der Familie wahrnehmen.

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NEU:
Pubertät – das Hörbuch von Jesper Juul


Wenn Erziehen nicht mehr geht. Endlich als Hörbuch in ungekürzter Fassung

In der Pubertät fangen Eltern oft an mit einer Art Turboerziehung, um in letzter Minute noch alles richtig zu machen. Das kann nicht funktionieren, Jesper Juul
Spieldauer 5 Stunden 48 Min. ungekürzt im Download

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NEU:
Die kompetente Familie – das Hörbuch von Jesper Juul


Kompetenzstärkung für Eltern. Endlich als Hörbuch in ungekürzter Fassung

Die Kunst auch in schwierigen Situationen gute Entscheidungen zu treffen. Das familylab-Buch Spieldauer 4 Stunden 50 Min. ungekürzt im Download

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DVD • Erziehen mit Herz und Hirn


Was Kinder und Eltern brauchen

JESPER JUUL UND GERALD HÜTHER IM GESPRÄCH


Zwei der großen Impulsgeber für eine Pädagogik der Zukunft möchten Sie unterstützen: Der Familientherapeut Jesper Juul und der Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther im gemein-
samen Gespräch darüber, was Kinder wirklich brauchen und wie eine Erziehung mit Herz und Hirn aussehen kann. Erleben Sie eine Sternstunde der Pädagogik!

DVD-VIDEO Filmvorschau

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NEU:
Paare im Wandel – das Hörbuch von Mathias Voelchert


Was Paare weiter trägt – Gedanken zu Werten

Beziehungen gelingen, wenn wir anerkennen, dass wir sie nicht im Griff zu haben brauchen. Spieldauer über 2 Stunden, ungekürzt im Download

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Chancen verlieben sich

Chancen verlieben sich


Paare die sich verlieben haben etwas Wichtiges vor. Sie wollen sich gegenseitig etwas schenken was keiner allein haben kann: Geliebt zu werden.


Verliebt sein ist keine Kunst! Wie kann man Paare überzeugen, dass sie ihre Art zu denken leichter verändern können als den Partner?

Wie Partner sich immer wieder neu entdecken können – Wenn aus dem Prinz der Frosch geworden ist und küssen nicht mehr reicht, um ihn zurückzuverwandeln. – Das neue Buch von Mathias Voelchert

Leseprobe

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Trennung in Liebe ... damit Freundschaft bleibt


Wenn die Liebe geht, was kommt dann? Trennung ist ein Aufschrei der Seele: »So kann ich nicht mehr weitermachen.« Doch Trennung muss nicht in Bitterkeit oder Schuldzuweisungen enden. Sie kann die Chance sein – für einen neuen Anfang.


Bei aller Wut, Trauer, Angst oder Hilflosigkeit, die in einer solchen Situation entsteht: Aus einer Liebesbeziehung kann durch eine aufrichtige, respektvolle Trennung eine Freundschaft werden. Dafür braucht es vor allem Ehrlichkeit, gegenseitige Achtung und Wertschätzung des gemeinsam Erlebten – besonders wichtig, wenn Kinder mit betroffen sind. Von Mathias Voelchert

Leseprobe

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BONUSELTERN


Aus Stiefeltern werden Bonus-Eltern

Chancen und Herausforderungen für Patchwork-Familien

»Familie heißt heute meistens Ein-Kind-Familie, Patchwork-Familie, alleinerziehendes Elternteil.« DIE ZEIT

Patchwork: die am stärksten wachsende Familienform.

Der neue Bestseller des Querdenkers unter den Familientherapeuten. Klug, unterstützend, mit vielen anschaulichen Beispielen.

VIDEO zum Buch

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Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder von Jesper Juul


02_familylab-Schriftenreihe

endlich als booklet !
Ein politischer Essay von Jesper Juul

»Der Tag, an dem wir dazu fähig sind, starke und gesunde Kinder aufzuziehen und zu unterrichten, wird ein riesengroßes Geschenk sowohl für die Kinder als auch für die Eltern, Pädagogen und diejenigen, die für die Wirtschaft unserer Länder verantwortlich sind, sein.« Jesper Juul

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als Hörbuch
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Frau & Mutter von Jesper Juul


01_familylab-Schriftenreihe

endlich als booklet !
Ein solidarischer Essay aus der Perspektive eines Mannes von Jesper Juul

»Wenn Sie eine Frau sind, hoffe ich, dass Sie meine Fürsorge und Wertschätzung hinter dem spüren können, was Sie vielleicht als harte oder kritische Aussagen wahrnehmen. Wenn Sie ein Mann sind, ermutige ich Sie, einen ernsthaften Blick auf Ihre eigene Rolle zu werfen und den Einfluss zu sehen, den Sie als Sohn, Liebhaber, Partner und Elternteil haben.« Jesper Juul

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Interviews und Beiträge


"Bestimmt, freundlich und persönlich“
 
Interview mit Jesper Juul für die Familienserie in der Tageszeitung Volksstimme. "Bestimmt, freundlich und persönlich“ Dieses Verhältnis zu den eigenen Kindern ist für Jesper Juul das Geheimnis einer guten Elternschaft

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Trennung in Liebe
 
»Paare können es schaffen, sich gegen dieses Zerstörerische zu verbünden, sich ihm widersetzen.« Interview mit Mathias Voelchert in der Zeitschrift vital
„Natürlich ist die Versuchung groß, auf den anderen draufzuhauen“, sagt Mathias Voelchert, der seine eigene Scheidung in einem Buch verarbeitete („Trennung in Liebe“, Kösel, 208 Seiten, 19,95 Euro). Darin vergleicht er sie mit einem „kleinen Tod“. „Wir haben uns für eine andere Person total geöffnet, und dann zählt das alles nicht mehr“, ergänzt er im Gespräch. „Das verletzt uns zutiefst, stellt alles infrage.“ Bei so überwältigenden Gefühlen gehe jeder, nicht nur Verlassene, instinktiv zum Gegenangriff über. Das Verbindende der Liebe wird verdrängt von einem zerstörerischen Hass. „Dieser Impuls steckt in uns allen“, erklärt Voelchert. „Aber Paare können es schaffen, sich gegen dieses Zerstörerische zu verbünden, sich ihm widersetzen.“

Das ganze Interview hier lesen

Das Buch dazu hier bestellen: »Trennung in Liebe«




men’s health Interview mit Jesper Juul
»Was haben Sie von Ihrem Vater gelernt, Herr Juul?«
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Die Familie wird für immer existieren • Jesper Juul
 
„Die Familie wird für immer existieren“ Der Däne Jesper Juul ist eine Instanz in Erziehungsfragen. Er spricht über Familie durchgeplant werden muss. Einfach mal toben, ohne auf die Uhr zu schauen.

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Eltern als Leitwölfe – Interview mit Jesper Juul
 
Der prominente Familientherapeut Jesper Juul fordert in seinem neuen Buch Eltern auf, endlich wieder die Führung im Familienrudel zu übernehmen. Die Kinderpassage hat mit ihm darüber gesprochen. Kinderpassage: Sie meinen, Kinder wollen Erwachsene, die die Führung übernehmen. Wenn man Eltern auf dem Spielplatz sieht, die ihren Kindern das dritte Eis nicht mehr kaufen wollen, sieht das aber nicht so aus, als ob die Kinder diese Führung sehr zu schätzen wüssten!?

Jesper Juul: Diese Weigerung ist ein hervorragendes Beispiel für gute Führung der Kinder durch Erwachsene. Die Eltern sind dafür verantwortlich, die Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen – ein Eis ist aber kein Bedürfnis, sondern lediglich ein Wunsch. Es ist völlig natürlich, dass Kinder schnell frustriert sind, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Denn Frustration ist ein elementarer Bestandteil jedes Lernprozesses. Darin lernen Kinder sowohl, dass es völlig in Ordnung ist, einen Wunsch zu äußern, als auch, dass (aus verschiedenen Gründen) nicht jeder Wunsch immer erfüllt werden kann. Anders formuliert: Die Kindheit ist für die Heranwachsenden notwendig um zu lernen, ein „Nein“ von Anderen zu akzeptieren. Die Konsequenz daraus ist, dass die Eltern “leiden” müssen, da sie sich hin und wieder unbeliebt machen. Dabei hilft es, sich den Grundsatz klar zu machen: „Kinder wissen stets, was sie wollen, nicht aber, was sie wirklich brauchen.“
Quelle: „Kinderpassagen“

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Interview mit Jesper Juul und seinem Sohn Nicolai Juul in NIDO
 
»Wir haben ein etwas seltsame Beziehung«.
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Die Art und Weise wie wir Smartphones und Tablets benützen, lässt unsere Herzen verhungern
 
Jesper Juul
Meine Inspiration für diesen Artikel war eine Umfrage des dänischen Fernsehens vom Frühling 2016, welche mit tausendsechshundert 13-jährigen und einer vergleichbaren Gruppe von Eltern durchgeführt wurde. Wie viele andere Experten, wurde auch ich von hunderten von Eltern gefragt, wie sich die Benützung von Smartphones und Tablets auf die Sozialkompetenzen und die Hirnentwicklung von Kindern auswirkt. Weil Hirnforscher aus verschiedenen Ländern immer noch extrem verschiedene Resultate, Meinungen und Empfehlungen veröffentlichen, habe ich mich bis jetzt mit meiner Erfahrung, welche auf der Natur und Qualität von Familienbeziehungen basiert, zurückgehalten. Die überwältigende Konstanz der Gedanken und Erfahrungen dieser dänischen Jugendlichen und Eltern haben mich jetzt aber dazu inspiriert diesen Artikel zu schreiben. Ich nenne die elektronische Hardware “Familienmitglieder” weil sie extrem viel Aufmerksamkeit auf sich zieht und die Kultur von Familien auf eine Art und Weise verändert, welche für die auf Liebe basierenden Beziehungen zwischen Erwachsenen, Geschwistern und Eltern und Kindern ungesund ist.

Die Umfrage kam zum Schluss, dass eine Mehrheit der Schulkinder Ihre Eltern vermisste und mehr ungestörte Zeit mit ihnen verbringen wollte. Dasselbe galt für Eltern und ich bin sicher, dass wir von Partnern ähnliche Antworten erhalten würden. Da wir bald an einem Punkt angekommen sind, an welchem es einer Mehrheit der jungen Erwachsenen nicht mehr möglich sein wird, die Familienerfahrung in der Zeit vor und nach der Einführung von Smartphones zu vergleichen, wurde diese Umfrage zur richtigen Zeit durchgeführt.

Aus verschiedenen Gründen hat sich eine Mehrheit der Erwachsenen selbst davon überzeugt, dass ihr Leben dem Takt von Emails, Nachrichten, Posts und Textmeldungen folgen muss und Arbeitgeber, Freunde, Geschäftspartner scheinen glücklich in der Annahme, dass wir 7 Tage pro Woche während 24 Stunden erreichbar sind. Dasselbe gilt sogar für sehr junge Kinder und deren soziales Netzwerk. Diese kombinierten Faktoren sind zu einer Tatsache geworden, welche ein so schwerwiegendes Problem darstellen, dass wir unsere Denkweise ändern müssen. © Jesper Juul

den ganzen Artikel hier lesen:



Werte, Gleichwürdigkeit, Führung. Prinzipien moderner Erziehung
 
Werte, Gleichwürdigkeit, Führung. Prinzipien moderner Erziehung. Interview mit Jesper Juul: Wer seine Kinder zu starken und gesunden Persönlichkeiten erziehen möchte, ist mit der Lektüre der Erziehungsratgeber Jesper Juul’s gut beraten. In unserem Interview spricht der dänische Familienexperte über zentrale Erziehungsgrundsätze, partnerschaftliche Erziehung und die moderne Mutter- und Vaterrolle. Das Interview mit Jesper Juul führte Lydia Hilberer
Quelle: WWW.LOB-MAGAZIN.DE

Karl Valentin sagte „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“. Gilt das auch für die Erziehung? JJ: Erziehung, Partnerschaft, Sexualität, Unternehmertun und alle anderen Arten von verpflichtenden Beziehungen sind immer mit harter Arbeit verbunden.

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Warum Eltern die Führung für Kinder übernehmen sollten
 
Interview in Spiel und Zukunft mit Jesper Juul
Warum Eltern die Führung für Kinder übernehmen sollten: Sie halten Selbstwertgefühl für das “Lebenselixier” für gelingende Beziehungen. Worin besteht der Unterschied zum Selbstvertrauen? Jesper Juul: Junge Eltern können jede Menge Selbstvertrauen haben in Bezug auf ihre praktischen Leistungen, beim Sport, in den Künsten, in Diskussionen, bei Computerspielen - und bei alledem doch zu wenig Selbstvertrauen als Eltern. Selbstvertrauen hat mit Können und Leistung zu tun - mit dem was wir machen können und gut machen. Selbstwertgefühl hängt damit zusammen, wer wird sind und wie wir dazu stehen, wer wir sind. Selbstwertgefühl hängt nahezu vollständig vom Elternhaus ab. Wenn unsere Eltern in unserer Kindheit Interesse für unsere Gedanken und Empathie für unsere Gefühle zeigen, unseren Reaktionen und unserem Verhalten mit Neugier begegnen, wissen wir, bis wir das Erwachsenenalter erreicht haben, eine Menge über uns. Und wir verfügen über ein realistisches Selbstbild.

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"Was Kinder brauchen" von Jesper Juul
 
Liebevolle Führung in der Familie bedeutet auch, dass Eltern bereit sind, zu lernen
Ohne Führung durch die Eltern kann sich niemand in der Familie richtig entwickeln. Kinder werden mit großer Weisheit geboren, aber ihnen fehlen praktische Lebenserfahrung und das Wissen von der Kultur der Familie, in die sie hineingeboren wurden, und der ihres Landes. Gütige, einfühlende Anleitung ist deshalb ein wichtiger Teil von elterlicher Führung.

Kinder werden hilflos geboren und brauchen Eltern, die ihnen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, das es ihnen erlaubt, sich selbst und andere Menschen kennenzulernen und zu vertrauen.

Eltern fühlen sich möglicherweise unsicher und unerfahren, und beides ist auch verständlich und kein Grund, ihre Qualität als Eltern infrage zu stellen.

Quelle: Der Tagesspiegel Mai 2016

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Immer nach dem gleichen Muster
 
Warum es uns so schwer fällt, aus unserem Verhalten zu lernen
von Andrea Kästle
Ein Sprichwort bringt es auf den Punkt:
Aus Schaden wird man klug.
Aber stimmt das überhaupt? Können wir wirklich
aus Erfahrungen lernen? Oder drehen wir uns
ständig im Kreis und fallen in
alte Rollenmuster zurück?
Quelle • Nürnberger Nachrichten

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DARF EIN VATER SO WAS ÜBERHAUPT DENKEN?
 
DARF EIN VATER SO WAS ÜBERHAUPT DENKEN ?

Ja, sagt unser Autor. Und es ist sogar total normal. Nur gibt kein Mann gern zu, das er diese
Art von Gedanken hat. Ganz zu schweigen davon, dass jemand darüber offen redet – bis jetzt!

TEXT ULRICH HOFFMANN
HALT DOCH ENDLICH DIE KLAPPE! – DU GEHST MIR ECHT AUF DEN SACK! – JETZT REICHT’S, MORGEN ZIEH ICH AUS!

Meine beschämenden Gedanken fingen schon in der Schwangerschaft an: Statt „Hauptsache, gesund!“ wünschte ich mir ein Mädchen. Dafür gab es 2 Gründe. Erstens: Man sagt, Mädchen machen weniger Dreck. Zweitens: Einen Jungen hatte ich schon. Mit meinem Wunsch bin ich nicht allein. Andere Eltern wünschen sich einen Stammhalter oder zeugen ein viertes Kind,
weil sie drei gleichgeschlechtliche haben. Das ist verständlich, es bleibt das verunsichernde
Gefühl: Werde ich mein Kind auch lieben, wenn es meinen vorgeburtlichen Ansprüchen nicht gerecht wird? Oder kürzer: Wie gemein ist das denn von mir?! Was tun, wenn einen solche
Gedanken überfallen? Wenn man am Vatersein schon scheitert, bevor’s losgeht? 4 Beispiele aus meinem eigenen Leben als Vater...

„Machen Sie sich Luft, alles andere ist ungesund“

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Keine Erziehung ohne Führung • Jesper Juul
 
Eltern sollten ihre Verantwortung als Leitfiguren wahrnehmen. Das fordert der renommierte Familientherapeut Jesper Juulin seinem neuesten Buch »Leitwölfe sein«. Zwar begrüsst er die Abkehr vom autoritären Erziehungsstil, aber ohne Führung funktioniere es nicht.
Manchmal stelle ich mir vor,
 
ich wäre ein Schüler mit dem Wissen
und den Erfahrungen von heute.
Was wünschte ich mir von meinen Lehrern?
Auszug aus dem Buch »Das wird Schule machen« von Andreas Reinke

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Buch bestellen 06 • familylab-Schriftenreihe • Das wird Schule machen









Vater sein - Gut genug reicht
 
Vater sein kann Mann nicht lernen — schon gar nicht von den Müttern. „Ich war anfänglich überhaupt kein guter Vater.”
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Ein »guter« Vater sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Vortrag von Mathias Voelchert am 9.4.2014 in Bregenz, 120 Männer und Väter und einige Frauen und Mütter waren bei diesem Vortrag mit der Botschaft an Väter und Eltern: »gut genug reicht meistens«

Audio_anhören Vortrag (Teil 1) • Mit der Gesellschaft hat sich auch die Vaterrolle verändert.
https://www.youtube.com/watch?v=-EY4rRX7Qic&feature=youtu.be

Audio_anhören Vortrag (Teil 2) • Verzicht auf Schuldzuweisungen
http://www.youtube.com/watch?v=oZW6NNbvoGA&feature=youtu.be

Hörbuch • Mann und Vater werden - biegen oder brechen • Mathias Voelchert

Hörbuch • Mann und Vater sein • Jesper Juul



Gerade passiert etwas Wunderbares. Die Erziehungs-ideen passen sich immer mehr den Menschen an.
 
Erziehung • ein großes Wort, eine wichtige Aufgabe. Interview im »rossmann magazin babywelt« mit Mathias Voelchert.
„Gerade passiert etwas wunderbares. Die Erziehungsideen passen sich immer mehr den Menschen an. Jede Familie ist wie ein Mikrokosmos, mit eigenen Regeln, Werten und Vorstellungen.“ Viele Mütter und Väter fragen sich: Gelingt uns das überhaupt? „Das ist normal“, sagt Erziehungsexperte Mathias Voelchert. Denn wir Eltern sind Anfänger, Patentrezepte gibt es nicht. Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden. Ein Leitfaden zur Orientierung.

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Respekt entsteht durch qualifizierte Interaktion
Respekt entsteht durch qualifizierte Interaktion von Jesper Juul (Deutsch von Kerstin Schöps)
Respekt entsteht durch qualifizierte Interaktion von Jesper Juul (Deutsch von Kerstin Schöps) Zum wiederholten Mal wird die Diskussion über den mangelnden Respekt Lehrern gegenüber eröffnet und gleichzeitig Anklage gegen die Elternschaft erhoben. Und erneut besteht die Gefahr, dass alles wieder nur im Sande verläuft oder als bloße Polarisierung zwischen den schulischen Parteien betrachtet wird.

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Mut zum Machtwort
 
Mut zum Machtwort. Viele Erwachsene unterschätzen die Individualität ihrer Kinder. "Wenn man Kindern immer alles erlauben würde, würde man sie zur absoluten Lebensuntauglichkeit erziehen" – „Die Schule tut so, als ob die Benotungskultur das richtige Leben wäre.“
Portrait mit Mathias Voelchert von Sabine Buchwald in der Süddeutsche Zeitung, Foto Robert Haas

Die Brote sind geschmiert, die Bergschuhe eingefettet. Also los. Nein, nicht los. Denn da fällt der Satz des Sohnes: „Ich geh aber nicht mit zum Wandern!“ Doch. Nein. Doch. Nein. Tränen. Geschrei. – Oder: Gespräch. Das jedenfalls schlägt der Familiencoach Mathias Voelchert vor. Und, dass sich Eltern durchsetzen sollen: „Wenn man Kindern immer alles erlauben würde, würde man sie zur absoluten Lebensuntauglichkeit erziehen.“ Einer dieser typischen Voelchert-Sätze, die wie eine Bombe im Kopf explodieren. Voelchert hat ihn in einem Interview mit der Journalistin Andrea Kästle gesagt, genau zu dem Thema „Ich geh aber nicht mit zum Wandern!“ So heißt auch das Buch (Kösel Verlag) der beiden, vor einigen Wochen erschienen, in dem sie Familienkonflikte, wie den oben skizzierten, aufgreifen.
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Den richtigen Weg gibt es nicht
Jesper Juul im Interview von StadtLandKind.
"Als Erwachsener müssen Sie nur auf Ihre Erfahrungen zurückschauen und Sie werden feststellen, dass sie Erfahrungen und Begegnungen, die unerfreulich waren, sich als die am meisten bereicherndsten Erfahrungen herausstellen. Glücklichsein und Harmonie sind wohlverdiente Oasen der Ruhe und Erholung, aber sie lassen einen Menschen nicht wachsen.“

mehr im PDF »Den richtigen Weg gibt es nicht«
Quelle: StadtLandKind

mehr im Buch »Das Familienhaus« • hier bestellen
Das Familienhaus Paperback (BELTZ-Verlag)



Erwünscht ist Gehorsam
Jesper Juul im Interview mit news4teachers “Erwünscht ist Gehorsam“
News4teachers: Das Wichtigste in jeder Schule sind die Menschen, so haben Sie geschrieben. Es gebe keine größere Mission auf der Welt als Lehrer für Kinder zu sein, wenn diese ihrem Lehrer hingebungsvoll vertrauen." Sie scheinen die Aufgabe als Lehrer und die Institution Schule sehr zu schätzen. Dennoch ist einiges falsch in diesem "Paradies des Lernens", das Sie in Ihrem Buch über die Schulbildung (deutscher Titel: "Schulinfarkt. Was wir tun können, damit es Kindern, Eltern und Lehrern besser geht") Was ist die Ursache unsere Bildungsprobleme heute?

Sicher gibt es dafür viele Ursachen. Wichtig scheint mir ein Paradox zu sein, das es gleich zu Beginn mit den ersten öffentlichen Schulen gab: Sie wurden selten mit Bezug auf die Menschen, die dort arbeiten, geleitet. Mit „Menschen“ meine ich die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und natürlich die Eltern. Unsere Schulen haben kein "Menschenbild", sondern sie haben ihre Arbeit auf Lern-, Entwicklungspsychologie und pädagogische Methodik gegründet. Das heißt: Wie die Schule sein soll wurde von Politikern bestimmt, von denen leider viele keine Ahnung haben, was einen guten schulischen Arbeitsplatz und was eine produktive Lernatmosphäre ausmacht.

Darum lösen Reformen oder Gesetzesnovellierungen und -regulierungen niemals die Grundprobleme der Schule. In Dänemark haben wir gerade eine neue GROSSE Schulreform begonnen, die ich bereits für gescheitert halte, bevor sie im August eingeführt wird. Die Gründe sind zum einen das oben genannte Paradox, also die Tatsache, dass die Reform von Politikern und Hochschulprofessoren konzipiert wurde und die Stimmen der Lehrkräfte, Kinder und Eltern in dem gesamten Entwicklungsprozess nicht oder viel zu wenig beachtet wurden. Nur die Lehrergewerkschaft wurde "gehört" und in diesem Fall völlig überstimmt. Alle politischen Hauptakteure behaupten, dass ihre Positionen "für das Wohl unserer Kinder" seien. Fakt ist, dass sie entweder völlig ignorant sind oder einfach nur lügen. Die Folge ist natürlich: Keiner der Menschen, die in der Schule arbeiten und lernen, fühlen sich für die Arbeit verantwortlich. Von ihnen wird zu wenig Verantwortung erwartet oder sie wird nicht genug geschätzt – erwünscht ist lediglich ihr Gehorsam.

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Wohin mit dem Kind?
Ein Interview mit Jesper Juul
In fast allen EU-Ländern landen die familienpolitischen Diskussionen über kurz oder lang bei einem Hauptthema: dem dringenden Ausbaubedarf von Kinderbetreuungsplätzen. Dahinter stecken vorwiegend wirtschaftliche Interessen, sagt der dänische Familientherapeut Jesper Juul. Er wünscht sich mehr Hinwendung zu den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Eltern. – WEGE: Herr Juul, in fast allen EU-Ländern und politischen Organisationen scheint es das höchste familienpolitische Ziel zu sein, so viele Kinder zwischen ein und sechs Jahren wie möglich in Tageseinrichtungen unterzubringen. Was halten Sie davon? – Jesper Juul: Das kommt für mich einer Zwangsmaßnahme gleich und hat mit demokratischen Gepflogenheiten nichts mehr zu tun. – Es heißt aber, die Ganztagsbetreuung wäre hauptsächlich ein Bedürfnis der Eltern? – Ich glaube nicht, dass es hier vordergründig um die Bedürfnisse der Familien geht. Die wahren Hintergründe sind doch leicht zu durchschauen: Es geht um ökonomische Interessen. Man will wirtschaftlich mit anderen Ländern Schritt halten können – und dazu ist es am besten, wenn Eltern nach der Geburt eines Kindes sobald wie möglich wieder produktiv arbeiten und die Kinderbetreuung möglichst gleich in eine fünfjährige Vorschulzeit umgewandelt wird. Damit werden Kinder zu Investitionsobjekten degradiert, und wie bei jeder Investition muss auch diese für den Investor profitabel sein. Die Empfehlungen der EU sind natürlich schöner verpackt, werden in einer anderen Sprache präsentiert – aber die Zielvorgabe ist glasklar

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Wohin mit dem Kind?


Die Botox Kultur schadet dem Selbstgefühl der Kinder
Von Jesper Juul • Übersetzung Axel Maychrzak
Quelle: Chronik, Dagbladet Information, 05.11.2014, S. 18-19
Ich warte immer noch darauf, einen Arzt oder Therapeuten kennenzulernen, der den Mut aufbringt, einer 30-jährigen Mutter zu erzählen, in welch katastrophalem Maße sie das Selbstgefühl ihrer Kinder mit ihrer Jagd nach dem perfekten Leben beeinflusst. Kinder übernehmen dieses Besessen-Sein vom Sinnlosen,und schon als Fünfjährige sind viele von ihnen damit beschäftigt, wie dick, dumm, hässlich und un-cool sie sind, anstatt, wie lustig und geborgen sie sich fühlen.

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Die Botox Kultur schadet dem Selbstgefühl der Kinder


Aggression – und dann?
 
Beitrag von Mathias Voelchert im Magazin »kinderleicht«
Aggressionen sind ein notwendiger Teil jedes Familienlebens, ja, jeder menschlichen Beziehung. Aggressionen finden in privaten wie im beruflichen Kontext statt. Gleichzeitig wird so getan als kämen wir sehr gut ohne Aggressionen aus, als wäre es das oberste Ziel unseres Zusammenlebens eine auseinandersetzungsfreie Zeit, ohne Konflikte, ohne Disput, zu haben. Dem ist nicht so. Unsere Aggressionen sind Teil unserer ursprünglichen "natürlichen" Grundgefühle: Angst, Trauer, Sexualität, Liebe und ja: Aggression.

Aggression und Gewalt sind nicht das Selbe. Außer sich sein, sich nicht mehr beherrschen können, fast ohnmächtig vor Wut sein, sich wie fremdgesteuert empfinden, so beschreiben KursteilnehmerInnen ihren Zustand kurz vor, oder bei ihrem Ausbruch von Aggressivität. Andere fühlen sich wie eingefroren, unfähig ihre Gefühle zu äußern, fast bewegungsunfähig, erstarrt. Wir kennen diese fast automatischen Reaktionen Angriff, Flucht und Starre. Gewalt begegnet uns jeden Abend im Fernsehen. Wie viele gespielte Morde werden es heute Abend auf den unterschiedlichen Sendern wieder sein? Wie viele echte Tote begegnen uns in den Nachrichten, täglich.

Keine Angst vor meiner eigenen Aggression zu haben. Keine Angst vor der Aggression anderer zu haben, das könnten wir besser lernen und einüben. Die Kenntnis meiner Art aggressiv zu sein, wie ich mit Aggressivität anderer umgehen kann. Den Umgang mit meinen Gefühlen, mich selbst besser einschätzen lernen, das können wir üben. Das gilt nicht für Alarmsituationen, wie einem unmittelbar drohenden Unfall, in dem unsere automatisierten Reaktionsmuster unser Leben retten können. Das gilt für den ganz normalen Alltagswahnsinn, unseren Alltagsstress „bei dem wir gleich platzen“ könnten. Wie das gehen kann, soll hier beschrieben werden.
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und hier : http://www.paareimwandel.de/downloads-piw
1. Physische und sexuelle Gewalt, Macht, Kontrolle !
2. Gleichwertigkeit - Gewaltlosigkeit !


Junge Eltern • Erstes Kind
Welche Phase im Leben mit Kindern ist die schwerste?
Der Übergang vom Paar zur Familie ist die schwerste Phase. Das Gefühl, plötzlich zu dritt zu sein, verändert alles, weil die Bedürftigkeit der Babys so bedeutend ist, dass wir sofort die eigenen Bedürfnisse hintan stellen. Das Kind wird der Dreh- und Angelpunkt. Wir sind dann leider auch auf dem besten Weg, unsere eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Das muss man sich in den ersten Monaten nach und nach bewusst machen. Spätestens nach zwei Jahren müssen wieder die Eltern ins Zentrum kommen. Sonst macht die Situation irgendwann die Eltern fertig. Mathias Voelchert im Gespräch mit Jens Gehrke, Redaktion »Delmenhorster Kreisblatt«
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Familie neu denken - mit Verantwortung und Respekt
Welche Alternativen haben wir, wenn wir als Eltern unsere Kinder nicht mehr mit Befehl und Gehorsam disziplinieren wollen? Mathias Voelchert gründete mit „familylab.de – die familienwerkstatt“ eine Organisation, die Familien, Schulen und Unternehmen berät. Im Interview plädiert er für ein werteorientiertes sowie mitmenschliches Konzept, bei dem Eltern uneingeschränkt die Verantwortung für das Klima in der Familie tragen, wobei ihnen die Kinder in ihrer Würde gleichgestellt sind. Mathias Voelchert im Gespräch mit Daniela Zweynert, Redaktion »Die Wirtschaftsmediation«
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Das Mutigste, was ein Jugendlicher heute tun kann - radikale Schulkritik
Es stimmt mich traurig, wenn überall, wo wir vorbeikommen, Schüler weniger Hausaufgaben wollen, Lehrer sich kleinere Klassen wünschen, Eltern mehr Geld für Bildung fordern und Politiker über G8 oder G9 streiten. Es ist nicht so, dass ich ihnen ihre Wünsche absprechen will, aber ich glaube einfach nicht mehr, dass diese Dinge, die wirklich wichtigen sind. Ich glaube, dass die wirklich wichtigen Fragen nicht jene sind, über die heute gestritten wird, sondern jene, an die wir nicht einmal denken, weil wir uns so an sie gewöhnt haben, dass wir sie als selbstverständlich voraussetzten. von Emil • Quelle: Funkenflug http://funkenflug.de
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Funkenflug unterstützen
Funkenflug - Crowdfunding Unterwegs


Wenn aus Kindern „das Problem in der Schule“ wird
Statt »werde wer du bist« wird »die Abweichung vom Normalfall« zum Therapiethema an Schulen und in Familien.
Eine erfahrene Kinderärztin berichtet: Wenn aus Kindern „das Problem in der Schule“ wird von Ursula Schlechter, Kinderärztin, familylab-Trainerin: Ich möchte in diesem Artikel keine wissenschaftlichen Informationen anbieten und keine Statistik zitieren. Vielmehr möchte ich meine Erfahrungen und meinen Arbeitsalltag als niedergelassene Kinderärztin im Zusammenhang mit dem Kapitel Schule beschreiben. Aus der realen Alltagssituation heraus sah ich mich gezwungen, mich sehr intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Entscheidend war für mich aber die Erkenntnis, wie unverzichtbar eine Veränderung der Sichtweise ist, wenn man dem Problem näher kommen will.

Überflüssiges im Unterricht Es ist durchaus gesund, wenn ein Kind, dass sich in der Schule langweilt, etwas anderes tut. Es ist ein Signal, das Lehrer darüber informiert, „jetzt ist es für mich nicht mehr interessant“. Gelerntes, das keinen Bezug zu meiner Lebensrealität hat, ist überflüssig und wird aussortiert. Ein gutes Beispiel ist Chemie. In diesem Fach hatten wir alle Unterricht. Was hilft es uns heute die Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, die gut aufgelistet auf der Packung stehen, zu identifizieren? Ein Zweitklässler, der sich langweilt, nachdem er sich unglaublich angestrengt hat, um still zu sitzen, zuzuhören, im Kopf zu rechnen, der dann einfach einschläft, ist nicht krank, sondern wirklich nur müde.

Wir alle wissen, wie viel Bewegung Kinder und oft auch wir Großen benötigen. Aber wir lassen sie sechs bis acht Stunden in der Schule sitzen, setzen sie dann in den Bus. Danach gibt es zu Hause für mehrere Stunden Hausaufgaben zu erledigen – bis zu drei Stunden in Klasse 7! Dies sind nur einige Hinweise auf mögliche Gründe für die Symptome, die Kinder bieten. Und dies sind bewusst die harmlosen Zeichen. Viel schwerwiegender wird es dann, wenn es um Mobbing und Gewalt geht. Aber all dies ist lesbar und übersetzbar, wenn der Blick vom Mangel hin zur Sinnhaftigkeit gewendet wird. Quelle: »pädiatrie hautnah« 2013_25

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Hört ihr die Kinder weinen?
Lloyd de Mause: (sprich: Loid DiMoas) Psychogenetische Theorie der Geschichte: "Die Geschichte der Kindheit, ist ein Alptraum, aus dem wir gerade erst erwachen. Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto unzureichender wird die Pflege der Kinder, die Fürsorge für sie, und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder getötet, ausgesetzt, geschlagen, gequält und sexuell missbraucht wurden"_Lloyd deMause
Erscheinungstermin 1973 (deutsche Ausgabe 1980) Suhrkamp-Verlag Auszug: Auf Initiative von Llyod deMause (sprich: Loid DiMoos) hat ein Team von zehn Psychohistorikern untersucht, wie sich die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern in unserer Kultur von der Antike an verändert haben. Haben sich Eltern im Wesentlichen immer so verhalten wie sie es heute tun?

„Die vorgelegten Forschungsergebnisse sind leider höchst deprimierend. Sie berichten von der langen und traurigen Geschichte der Misshandlung von Kindern, die in frühester Zeit begann und heute noch nicht zu Ende ist. (...) Zweifellos hat es zu allen Zeiten auch Eltern gegeben, die ihre Kinder liebten und ihnen zärtlich zugetan waren. (...) Zu allen Zeiten sind mehr Kinder geboren worden, als Wohn- und

Arbeitsplätze vorahnden waren oder von der Gesellschaft geschaffen werden konnten. (...) Die Geschichte, die sie erzählen, ist von monotoner Schmerzlichkeit; aber es ist höchste Zeit, dass die Geschichte erzählt wird und nicht nur die Psychologen und Soziologen, sondern auch die Historiker aus ihr lernen. Ein so großer und entscheidender Teil der menschlichen Existenz darf nicht länger im Verborgenen bleiben und von denen übersehen werden, deren Aufgabe es ist, die Vergangenheit der Menschen zu erhellen“_ William L. Langer im Vorwort

(…) „Die über die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern Auskunft gebenden Zeugnisse, die wir gefunden haben, bieten Stoff für eine als solche schon höchst faszinierende Geschichte; aber nicht nur das – sie werden uns zweifellos auch zu einem besseren Verständnis unserer Geschichte verhelfen, uns klarer sehen lassen, wie wir so geworden sind, wie wir heute sind. Und die Einsicht in unserer Geschichte ist von überragender Bedeutung für die schwierige Aufgabe, die nächste Generation zu erziehe, die mit der Welt fertig werden muss, die wir ihr überlassen. (...) Dass dieses buch erst ein Anfang ist, geben wir gerne zu. Die Geschichte der Kindheit ist nicht gerade das am einfachsten zu bearbeitende Spezialgebiet historischer Forschung. Wenn wir auf der Suche nach einer einzigen Aussage über die Kindheit Dutzende schwer entzifferbarer Manuskripte sorgfältig durchgesehen hatten, schien es uns oft, dass die Regel der Historiker, nämlich: »die Dinge, auf die es ankommt, sind kaum jemals zu Papier gebracht worden«, insbesondere auf
dem Gebiet gelte.“_Llyod deMause

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Meine Erziehung zum Elternsein
 
Wer mit seinen Kindern einen persönlicheren Umgang will, kann die Bücher des Familientherapeuten Jesper Juul lesen. Oder er macht gleich eine Ausbildung bei ihm. Ein Lehrstück.
Die Wärme, die das Backsteingebäude ausstrahlt, das ich an diesem Morgen betrete, vermittelt Schutz. Vielleicht ist der Ort für das Tagesseminar des Familientherapeuten Jesper Juul im Berliner Stadtteil Schöneberg ja absichtlich so ausgesucht worden. Die Leute, die hierherkommen, sehen geknickt, gestresst, ratlos und erschöpft aus. So wie ich. Erschöpft, ratlos, gestresst und geknickt von der Frage, die mich seit dem ersten Tritt meines Kindes in meinem Bauch begleitet: Wie geht das eigentlich richtig, das Erziehen?

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Interview mit Helle Jensen von Thomas Klaffke für »Lernende Schule«
 
Interview mit Helle Jensen von Thomas Klaffke für »Lernende Schule«
„Die Beziehung ist die Basis für’s Lernen“ “Ich denke, für die älteren Schülerinnen und Schüler ist es vor allem wichtig, dass sie sich vom Lehrer wertgeschätzt fühlen. Anerkennung und Respekt im Sinne von Wertschätzung – das ist sehr wichtig, denn man kann nicht gut lernen, wenn man Angst hat und wenn man nicht als die Person wahrgenommen wird, die man ist. Dann verbraucht man eine Menge Energie, um sich als Mensch zu behaupten, Energie, die man eigentlich für das Lernen verwenden könnte.“

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Empathie und Mitgefuehl macht Kinder und Erwachsene stark
 
»Empathie« Mitgefühl macht Kinder und Erwachsene stark. von Mathias Voelchert

Artikel erschienen im Magazin Kinderleicht

Der Empathie von Kindern und Erwachsenen kommt heute eine elementare Bedeutung zu. Die Voraussetzung dafür ist, dass Kinder, wie Erwachsene, wieder Kontakt zu sich selbst finden, zu ihrem Körper, zu ihrem Herzen und zu dem Bild, das sie sich von sich selbst machen.
Empathie, Mitgefühl, ist die Medizin gegen Gewalt und Ungerechtigkeit. Einen guten Kontakt zu sich selbst und den Kontakt zu anderen zu verbessern, darum geht es in diesem Artikel. Das Verhalten anderer zu verstehen, nachzuempfinden, mitzufühlen bezeichnen wir als Empathie. Empathiefähigkeit fängt bei mir selbst an. Ich sehe mich, ich habe ein Wohlwollen für mich, ich weiß, wie es um mich steht, ich kann mich spüren, ich tu’ mir gut. Wenn das für mich möglich ist, sind das gute Voraussetzungen um mein Gegenüber wahrzunehmen, mitzugehen mit den Engen und Weiten anderer Menschen, das Verhalten anderer zu verstehen.

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Bildungskongress in Zürich 2013
Podiumsgespräch mit Prof. Dr. G. Hüther, Prof. Dr. R. Largo, Leitung Kurt Aschbecher • Danke an die Schulen der Zukunft – Daniel Hunziker für diese Arbeit!
Wie sieht eine kindgerechte Schule aus die keine Versager produziert, sondern erfolgsbelohnte junge Menschen, die das Leben später meistern können? Gegenfrage, was sollen Noten? So wie wir mit Noten umgehen, ist es nicht hilfreich. Wir brauchen Einschätzungen in Bezug darauf, wo Kinder in ihrer Leistung stehen. So, dass die Kinder hinterher wissen, was sie können und was sie noch verbessern können. Wenn man keine Noten mehr geben kann, kann man die Kinder nicht mehr hetzen, unter Druck setzen zu lernen. Denn das ist eine toxische Art auf eine Prüfung zu lernen! Das führt NICHT zur Kompetenz. Wenn man also die Kinder nicht mehr über Noten unter Druck setzen kann, dann muss man sich überlegen, wie man die Kinder interessiert machen, an einem bestimmten Thema, dann begreift das Kind über die Erfahrung. Dafür braucht es keine Noten_Remo Largo mehr im PDF anbei.

Mehr in diesen Videos: http://www.schulen-der-zukunft.org/videos/bildungskongress-2013/


Großes Emotionstheater
An einer Bamberger Schule zur Erziehungshilfe kämpft ein Clown gegen die tägliche Gewalt, über die Arbeit von Dirk Bayer (familylab-Trainer)
NEUE SCHULE: "Wir vertrauen uns gegenseitig"
Der finnische Lehrer-Ausbilder Matti Meri über die Zusammenarbeit von Pädagogen, Eltern und Kindern im finnischen Schulsystem.
Ein Grundstein für den finnischen Schulerfolg wird in der Lehrerausbildung gelegt, wie sie am Institut für Angewandte Erziehungswissenschaften der Universität Helsinki stattfindet. Dessen Direktor Matti Meri bildet seit elf Jahren Lehrer aus; zuvor unterrichtete der 63-Jährige selbst dreißig Jahre lang Schüler bis zur siebten Klasse. Meri: Natürlich sind die Schüler vor allem im Klassenzimmer, aber man sollte den Unterricht so weit wie möglich individualisieren. In kleinen Studierzimmern kann in Ruhe arbeiten, wer das möchte. Zwischendurch können die Kinder in einer Art Wohnzimmer entspannen, wo auch Bücher oder Computer stehen. Draußen ist ein Garten sehr viel besser als ein leerer Schulhof oder viele Spielgeräte. Und natürlich ist die Mensa ein wichtiger Ort zum Essen und Kommunizieren. Bildung ist eine Angelegenheit, die alle angeht: den Staat, die Schule, die Eltern und natürlich die Schüler. Wir vertrauen uns gegenseitig: Die Lehrer den Bildungsrichtlinien, und im Bildungsministerium hört man den Eltern und Lehrern zu. Die Eltern vertrauen den Schulen und die Lehrer vertrauen den Schülern. SZ: In Deutschland sind viele Lehrer mit fünfzig Jahren ausgebrannt und werden vorzeitig pensioniert. Meri: Vermutlich, weil sie kein Mittel haben, um schwierige Situationen zu lösen. Dann geht die Motivation verloren. In Finnland versuchen wir das dadurch zu vermeiden, dass Lehrer zunehmend zu zweit oder zu dritt in einer Klasse arbeiten. So können sie gemeinsam Probleme lösen. Das ist jedoch bei den älteren Lehrern auch schwierig. Einige kommen in die Klasse und machen schnell die Tür zu. Lehrer sind auch in Finnland lange Zeit Einzelkämpfer gewesen. Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.191, Montag, den 21. August 2006, Seite 16, Auszüge
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Die ersten Jahre sind entscheidend ...
Die Soziologin Jutta Allmendinger über die Nachteile des Betreuungsgelds, Rabenmütter und sinnvolle Instrumente der Familienpolitik:
»Wir wissen, wie entscheidend die ersten Jahre sind: für die kognitiven, sozialen, emotionalen Kompetenzen eines Kindes, für das Selbstwertgefühl und die Achtung anderer. Die frühe Förderung fällt mehr ins Gewicht als eine gute Schule, als eine gute Ausbildung - in der frühen Erziehung werden die Grundlagen für das ganze Leben gelegt. Wir müssen ja auch sehen, dass die meisten Kinder heute nur noch wenige Geschwister haben und ihre Eltern meist älter als früher sind. (...) Betriebe müssen Führung in Teilzeit ermöglichen, mehr Teamarbeit zulassen. Wir brauchen Lebenszeitkonten mit Zeiten ohne oder einer geringen Erwerbsarbeit und Phasen mit eine hohen Erwerbsarbeitszeit. Und wir müssen uns von all dem verabschieden, was heute als Schablone eines Normallebensverlaufs gilt: 45 Jahre in Vollzeit, ohne Unterbrechung.«

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ADHS - das Problem sind die Erwachsenen
Interview mit Prof. Dr. Remo Largo
Für den Schweizer Kinderarzt, Remo Largo, liegt das Problem in der Gesellschaft. Im Interview mit Frontal21 kritisiert er, dass immer mehr Kinder, die nicht den Leistungsanforderungen entsprechen, völlig zu Unrecht die Diagnose ADHS und in der Folge häufig starke Medikamente wie Ritalin erhalten. Seine Bücher über kindliche Entwicklung gelten als Standardwerke. Dabei seien das Problem nicht die Kinder, sondern die Erwachsenen. Eltern, Lehrer und Behörden stünden heutzutage enorm unter Druck und seien nicht mehr bereit, Kinder so zu nehmen, wie sie sind, so der Erziehungsexperte gegenüber Frontal21. (Quelle: ZDF - Frontal21 - Mai 2013)

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Vergessen Sie sich selbst nicht!
Nicole Troxler, Präsidentin des Vereins Schreibabyhilfe und familylab-Seminarleiterin hat ein Gespräch mit Jesper Juul zum Thema geführt.

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Die "Verwurstung" des Gesundheitswesens
Vom Gesundheitswesen zur Gesundheitswirtschaft • Die "Verwurstung" des Gesundheitswesens. Investition um zu verdienen hat im sozialen Bereich nichts zu suchen. Beiträge des Chirurgen Dr. Bernd Hontschik. Er skizziert einen gesellschaftlichen Deformationsprozess, der das System der medizinischen Versorgung in ein Wirtschaftsgut verwandelt hat. In seinem Mittelpunkt steht nicht mehr der Kranke, sondern Rendite und Gewinnmaximierung. Warum dieses Thema in diesem newsletter? Weil wir analog im Schulsystem Ähnliches erleben: Das Interesse der Entscheider richtet sich nicht vornehmlich auf gesund erhaltende Arbeitsbedingungen der Beteiligten (Schüler/Lehrer) sondern an den Erhalt Ihres Postens, Erhalt der Bürokratie, der Macht-Strukturen. Das wird sich nicht ändern, wenn wir alle es nicht einfordern:
Mehr dazu in diesem PDF (Hontschik-Die verlorene Kunst der Chirurgie)


„Bindung kommt vor Bildung“
Wenn Kinder eine sichere emotionale Basis haben, lernen sie besser – das ist erwiesen. Daher plädieren Forscher für eine Schule, die neben der Vermittlung von Lernstoff auf Beziehungsarbeit setzt.

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Ichwerdung
Funkenflug "Dass wir alle den Mut haben, zu sein, wer wir sind."
Es ist jetzt so weit - Schüler laufen zu Fuß für ein neues Bildungssystem durch Deutschland nach Berlin. Die ersten Schüler starten aus Freiburg bereits in 20 Tagen. Treffen in Berlin ist vom 5. bis 9. Juni 2013.
Auftakt zur Bildungswende
Wir sind Schüler. Wir gehen nach Berlin. Zu Fuß. Quer durch Deutschland.
Wir tun das, um uns für die Zukunft der ganzenGesellschaft stark zu machen. Wir möchten wegkommen von Druck, Selektion und Einzelkampf. Jeder Mensch ist wertvoll. Wir laden alle dazu ein,gemeinsam mit uns daran zu arbeiten, dass Schulen und Universitäten zu Orten werden, an denen jeder Mensch mit Freude und Begeisterung seine eigenen Talente entdecken und entfalten kann.

https://www.facebook.com/InfoFunkenflug

http://www.funkenflug.de/FUNKENFLUG/Funkenflug.html

Wunschpunsch


Familienberatung • Perspektiven und Prozess
Jesper Juul
Über die Arbeit mit Familien sagt der dänische Familientherapeut Jesper Juul, dass der Einfluss von Pädagogen, Psychologen und Therapeuten nichts ist im Vergleich zu den Kräften, die der inneren Dynamik der Familie innewohnen. Beratung muss daher immer in diesem Kontext verstanden werden.

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"Das Weihnachtsfest und seine Familiendynamik"
"Familienrituale im 21. Jahrhundert" von Mathias Voelchert
»Mama, bin ich auch runtergeladen worden? Nein, du bist geboren worden, und ich war dabei…« Neue Herausforderungen für traditionelle Familien wie auch für Patchworkfamilien. Weihnachten das Fest der Familie. Weihnachten der Prüfstein für unsere romantischen Wünsche und die tatsächliche Realität unserer Beziehungen.
Große Erwartungen, Hoffnungen, Träume, Wünsche machen Weihnachten zu einer explosiven Zusammenkunft von Familienmitgliedern die alle andersartige Vorstellungen davon haben, wie Weihnachten eigentlich (richtig) gefeiert werden sollte. Die Art und Weise wie wir Weihnachten vor 50 Jahren gefeiert haben und es heute tun, hat sich stark verändert. Früher wussten alle wie Weihnachten „geht“: Ein Baum, wenig Geschenke, gutes Essen, Dunkelheit draußen, Kerzen drin, genug Schnee, gemeinsames Singen, Päckchen auspacken, manchmal Seeligkeit. Heute erschlagen uns die Wahlmöglichkeiten und erzeugen furchtbaren Stress, der Weihnachtshyp beginnt Anfang November mit kaufen, kaufen, Konsumieren; wo feiern wir Weihnachten, in Moritz oder am Strand. Oft genug endet Weihnachten ermattet vor dem Baum, aber dann steht ja schon das neue Jahr draußen vor der Tür.

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"Mischt euch ein"
"Es interessiert sich niemand mehr für das Kind, wie es heute ist.
Alle sehen nur, wie das Kind später einmal werden soll."

Interview von Jeannette Otto mit Jesper Juul in »Die ZEIT«
Kinderstube_02_2010_Interview
Wenn es mit dem Erziehen vorbei ist
Verzweiflung macht sich bei so manchen Eltern breit, wenn das Kind einfach nicht mehr „hören“ will. Weder gutes Zureden noch Druckmittel helfen – Tochter oder Sohn machen einfach, was sie wollen. Was können und was sollten Eltern tun, um diese Situation für sich und das Kind konstruktiv zu gestalten? Jürgen Magister hat mit Mathias Voelchert, Autor und Gründer des Projektes Familienwerkstatt in Deutschland (familylab.de), gesprochen. Quelle: Kinderzeit_02_2010

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Bring on the learning revolution!
Sir Ken Robinson
»Ich war vor einiger Zeit in San Francisco und habe Bücher signiert. Da war dieser Mann, so Mitte 30, und hat ein Buch gekauft. Und ich habe gefragt: "Was machen Sie beruflich?" Und er sagte: "Ich bin Feuerwehrmann." Und ich sagte: "Wie lange sind Sie schon Feuerwehrmann?" Er sagte: "Schon immer. Ich war schon immer ein Feuerwehrmann." Und ich sagte: "Wann haben Sie sich denn dazu entschieden?" Er sagte: "Schon als Kind." Er sagte: "In der Schule war das wirklich ein Problem, denn wenn man in der Schule ist, will jeder Feuerwehrmann werden." Er sagte: "Aber ich wollte Feuerwehrmann werden." Und er sagte: "Als ich ins letzte Schuljahr kam, nahmen meine Lehrer das nicht ernst. Dieser eine Lehrer nahm es nicht ernst. Er sagte, ich würde mein Leben wegschmeißen, wenn das alles wäre, was ich damit tun wolle, und dass ich auf die Uni gehen sollte und ein Studium absolvieren, dass ich großes Potenzial hätte, und dass ich nur mein Talent verschwenden würde." Und er sagte: "Das war erniedrigend, weil er das vor der gesamten Klasse sagte, und ich fühlte mich furchtbar. Aber es war, was ich wollte, und direkt nach der Schule bewarb ich mich bei der Feuerwehr und wurde angenommen." Und er sagte: "Wissen Sie, ich habe kürzlich an diesen Lehrer gedacht, gerade vor einigen Minuten, als Sie redeten", sagte er, "denn vor sechs Monaten habe ich ihm das Leben gerettet." (Gelächter) Er sagte: "Er steckte in einem Unfallwagen und ich habe ihn herausgezogen, ihn wiederbelebt, und dann auch noch das Leben seiner Frau gerettet." Er sagte: "Ich glaube, er hält jetzt mehr von mir."«_Sir Ken Robinson, den ganzen TED_Vortrag anbei in deutsch/englisch_Bring on the learning revolution_im PDF

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»Weniger Pädagogik, mehr Dasein«
»Weniger Pädagogik, mehr Dasein« – »Kinder brauchen keine Erziehung«
Der dänische Familientherapeut Jesper Juul ermuntert Eltern, ihre Kinder zu respektieren, ihnen mit Erklärungen zur Seite zu stehen, statt sie zu erziehen_Interview im Migrosmagazin_CH mehr im PDFanbei.

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»Selbstwertgefühl als oberster Anspruch einer guten Schule«
Bericht über eine Veranstaltung mit Remo Largo
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"Nein ist die liebevollste Antwort"
Ein Interview mit Jesper Juul im Focus

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Das lernende Dreieck • Pädagogen Kinder und Jugendliche – Eltern
Diese Aussagen sind Auszüge aus dem Vortrag von Jesper Juul im Rahmen des Bildungstages am 28. November 2011 im Aachener Krönungssaal. Die Botschaften sind zur besseren Übersicht - abweichend vom Ablauf des Vortrags - nach Themen geordnet.
Was waren die grundlegenden Themen im Impulsvortrag von Jesper Juul und in seinen Antworten aus der anschließenden Fragerunde? Auf der Grundlage einer Diagnose, was heute Schulen und Lehrkräften eine gelingende Beziehungsgestaltung schwer macht, ging es ihm um die Frage, wie Beziehungen zwischen Lehrern, Eltern und Kindern im Sinne der Gleichwürdigkeit gestaltet werden sollen und können – und er zeigte an Beispielen, wie das gerade nicht geht. Es ging ihm um eine Klärung, wie Führung zu gestalten ist, und darum, welche Bedeutung Vertrauen, Respekt und Verantwortung bei der Beziehungsgestaltung haben. Und es sollte deutlich werden, welche Bedingungen eine gelingende Beziehungsgestaltung unterstützen. Für alle diese Einschätzungen und Anregungen gilt der Grundsatz: Gelingt die Beziehungsgestaltung nicht, dann gelingen auch Entwicklung und Lernen nicht. Jesper Juuls anregende und manchmal wohl auch irritierende oder provozierende Aussagen in Vortrag und Diskussion sind hier um die für ihn wesentlichen Themen versammelt.

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»Nur noch pädagogische Schauspieler« Erwachsene haben Probleme mit Kindern.
Ein Interview mit Jesper Juul im Oberlausitzer Kurier
Die Menschen müssen von Existenzängsten befreit werden
Götz Werner, DM Gründer
»Wir erleben heute eine Situation, wie sie Goethe im Zauberlehrling beschrieben hat. Durch unser egoistisches Gebaren, dessen Auswirkungen sich im globalen Maßstab noch potenzieren, haben sich die Menschen ein schier undurchdringliches Gewirr autonom gewordener Finanzmechanismen geschaffen, die uns heute gegen unseren Willen an den Rande des Abgrunds zerren – die Geister, die wir riefen! Dem ganzen Thema liegt ein zutiefst menschliches Problem zugrunde. Uralte Verhaltensmuster prallen mit nie da gewesenen Finanzgebilden und hochkomplexen Wirtschaftsstrukturen zusammen, und dieses Aufeinandertreffen schafft ein Klima der Bedrohung, der Verwirrung. Fragen Sie sich selbst einmal, ob Sie das alles verstehen, was die Medien berichten und wie Sie sich dabei fühlen. Sie können sicher sein, daß keiner das ganze Ausmaß dieser „Krise“ versteht, sondern immer nur kleine Teilaspekte. Es wird nun interessant werden, wie wir mit diesen Begebenheiten umgehen, wie wir es schaffen, den Markt so zu regulieren, daß er sich wieder am Menschen orientiert! Wir sollten aufwachen und bei aller Unbill auch die Chance erkennen, die in jeder Krise steckt. Vielleicht fragen wir uns ernsthaft, worauf es im Leben wirklich ankommt.«

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Das neue Paradigma der Erziehung: keine Erziehung
von David Rotter www.sein.de
Der dänische Familientherapeut Jesper Juul meint, wir sollten uns von der Idee der Erziehung ganz verabschieden und stattdessen mit unseren Kindern endlich wirklich in Beziehung treten. Das Erziehen endlich sein lassen

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http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2011/das-neue-paradigma-der-erziehung-keine-erziehung.html


»Heimspiel« Das Nestmodell
Bleiben lassen
Wenn Eltern sich trennen, werden die
Kinder oft zwischen Mutter und Vater hin- und hergeschickt.
Dabei gibt´s eine Alternative: Die Kinder behalten die
Wohnung - und die Eltern pendeln. Funktioniert wirklich!
V O N G A B R I E L A H E R P E L L
Disziplin und Gelassenheit
"Strengt euch an!" – "Bleibt locker"!
Der Pädagoge Bernhard Bueb singt Loblieder auf die Disziplin,
der Familientherapeut Jesper Juul auf die Gelassenheit.
Ein Gespräch über DIE PUBERTÄT, TIGER-MÜTTER, UND EIGENE ERZIEHUNGSFEHLER

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Die Welt besteht nicht nur aus Dichtern und Denkern
Handwerkspräsident Otto Kentzler kämpft vehement dafür, dass Abitur und dreijährige Ausbildung die gleiche Anerkennung bekommen. Das deutsche Lehrlingssystem wird weltweit kopiert
Wenn man zu viele Regeln aufstellt, werden Kinder entweder unterwürfig oder kriminell.
Interview mit Jesper Juul von Natascha Mahle
Was bringt Disziplin?
Ein altes Konzept auf dem Prüfstand
Interview mit Jesper Juul
»Vorbilder«
Reinhard Kahl über Jesper Juul und Bernhard Bueb. Eine Kolumne in Pädagogik
Ausnahmezustand Pubertät: »Erziehung ist mit zwölf vorbei«
Interview mit Jesper Juul - FOCUS Magazin
Dienstag, 27.03.2012, 19:38 · von FOCUS-Redakteurin Elke Hartmann-Wolff (Berlin)
Kinder müssen sich das Vertrauen der Eltern nicht verdienen, fordert der dänische
Familientherapeut Jesper Juul.

Im FOCUS-Interview plädiert er für bessere Kommunikation – besonders besonders in der Pubertät ...
Ausnahmezustand Pubertät: „Erziehung ist mit zwölf vorbei“

Lesen Sie hier das gesamte Interview


Der Sonntag: Kinder möchten wertvoll sein
Interview mit Jesper Juul
Kinder stark machen und ihr Selbstwertgefühl fördern – wie kann das gelingen? Der dänische Bestsellerautor und Familientherapeut Jesper Juul gibt Antwort und fordert Eltern auf, ihren Kindern mehr Verantwortung zu geben.

Lesen Sie das gesamte Interview


Der sichere Kitaplatz von Jesper Juul
Der sichere Kitaplatz - ein deutsches Märchen Politiker, Eltern, Erzieher - alle beteiligen sich an der Debatte um die Kinderbetreuung. Aber hat jemand die Kinder gefragt?

Die Debatte um den Ausbau der Kindertagesstätten in Deutschland ist zur Zeit überhitzt, ziemlich verworren und teils mit Ideologie überfrachtet. Daran möchte ich mich nicht beteiligen. Ich kann hier auch nicht für die Eltern argumentieren, aber ich möchte versuchen, für die Kinder zu sprechen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der Süddeutschen Zeitung



Das lernende Dreieck von Jesper Juul
Diese Aussagen sind Auszüge aus dem Vortrag von Jesper Juul im Rahmen des Bildungstages am 28. November 2011 im Aachener Krönungssaal. Die Botschaften sind zur besseren Übersicht - abweichend vom Ablauf des Vortrags - nach Themen geordnet.

Lesen Sie hier das gesamte Interview



Lasst Kindern Luft zum atmen
Interview mit Jesper Juul in der Frankfurter Rundschau
Was sind perfekte Eltern?
 
Was sind perfekte Eltern, Herr Juul?
Ein Albtraum!
Wie bitte?
Das geht ja gut los…
Bewusste Erziehung ist im Prinzip fast ohne Bedeutung, auch wenn uns Medien und Experten etwas anderes verkaufen wollen. Was wirklich zählt ist: Wie gehen die Eltern miteinander um, was ist für eine Stimmung in der Familie, was passiert zwischen den Zeilen. Das Entscheidende ist, dass Eltern die Verantwortung für eine gleichwürdige Beziehung übernehmen, das können Kindern nämlich nicht. Gleichwürdig bedeutet, ich öffne mich und interessiere mich für den anderen. Eine Beziehung ist dann gleichwürdig wenn jeder so weit wie möglich wahr- und ernst genommen wird.

Lesen Sie hier das gesamte Brigitte-Interview als PDF



Wiener Zeitung
 
Wiener Zeitung-Interview von Natascha Mahle mit Jesper Juul: „Gott sei Dank sind sich die Experten nicht einig. Die Eltern müssen ihre eigenen Antworten finden.“
Stimmen Sie mit Immanuel Kant überein, der sagte: Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung?
Jesper Juul: Ja, absolut. Denn eine Art von Erziehung muss der Mensch erfahren. Diese Naturkinder, die ohne äußere Einflüsse und ohne Druck aufwachsen, gibt es nur als romantische Illusion. Führung ist in der Erziehung generell sehr wichtig. Nur muss diese Führung sich beim Kind und beim Jugendlichen sehr unterscheiden. Kinder brauchen Eltern, die als Leuchttürme fungieren, also mehr oder weniger regelmäßig klare Signale schicken. So können sich Kinder orientieren. Jugendliche brauchen Eltern als Sparringpartner, die maximalen Widerstand anbieten und dabei minimalen Schaden anrichten.

Lesen Sie hier das gesamte Interview als PDF


Chrismon Interview mit Melda Akbas & Jesper Juul
 
»Seien Sie doch nicht so nett! Es darf ruhig krachen in der Pubertät, sagen der väterliche Familientherapeut und die aufmüpfige Tochter«
Erinnern Sie sich noch daran, wie Ihr Sohn ausgezogen ist? Jesper Juul: O ja. Ich habe ihn mit allen seinen Klamotten weggefahren, und das war für uns beide ein sehr schöner Tag. Akbas: (lacht) Das werden meine Eltern anders sehen. Juul: Er war fast 18,und es war Zeit für mich, nicht mehr 24 Stunden am Tag Vater zu sein.
Waren Sie 24 Stunden Vater? Juul: Klar. Kinder nehmen einen großen Platz in unserem Bewusstsein ein. Wenn sie weg sind, entsteht das Gefühl: Jetzt habe ich 60 Prozent mehr Kapazität zur Verfügung. Akbas: Hat sich Ihr Sohn die Wohnung selbst finanziert? Juul: Ja.
Akbas: Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist ein starker Punkt. Als ich mir mit meinem selbst verdienten Geld meine Kleidungkaufen konnte, konnten mir meine Eltern nicht mehr sagen: Trag keine Miniröcke! Juul: Ich fuhr mit 16 Jahren zur See und verdiente mein eigenes Geld. Man kann aber auch bei seinen Eltern wohnen und erwachsen werden. Es kommt vor allem darauf an, dass man Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, dass man mit dem weitergeht, was man von seinen Eltern bekommen hat. Egal ob es gut oder schlecht war oder beides, ich bin für den Rest meines Lebens dafür verantwortlich. Vielleicht waren meine Eltern furchtbar, vielleicht ist mein Leben furchtbar, ich bin trotzdem dafür verantwortlich.

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FAZ-Interview_ENTSPANNEN BITTE
 
FAZ-Interview von Uta Rasche mit Jesper Juul: Deutsche Eltern sind wahnsinnig besorgt, ob sie in der Erziehung ihrer Kinder auch alles richtig machen. Sie sorgen sich, ob das Kind das Abitur schaffen kann, schleppen schon Babys zu Frühförder-Kursen und sind am Ende total gestresst. Was machen sie falsch?
Juul: Genau das: Sie sollten sich entspannen. 80 Prozent dessen, was wir für Erziehung halten, ist überflüssig. Wir reden zu viel, dabei findet Erziehung zwischen den Zeilen statt. Gerade das, was wir unseren Kindern sagen, geht zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus. Wie sich unsere Kinder als Zwanzigjährige verhalten, ist nicht die Folge unserer Erziehung, sondern unseres Zusammenlebens in der Familie. Wir sind Vorbilder, gute und schlechte, 24 Stunden am Tag.

FAZ: Was empfehlen sie den Eltern, die doch für ihre Kinder das beste wollen?

Juul: Man kann Kinder nicht für irgendeinen Wettbewerb fit machen. Wir sollten zusehen, dass sie psychosoziale Kompetenz erwerben und mental gesund sind. Wenn sie dann erfolgreich sein wollen, können sie das auch. Kinder zu Höchstleistungen anzutreiben kann gelingen, hat aber oftmals schwere seelische Probleme zur Folge. Ich hatte in der Vergangenheit mehrmals mit sehr begabten Musikern und Sportlern zu tun, die schon als Kinder Bestleistungen erbrachten. Sie schlitterten später in existentielle Sinnkrisen. Ihnen fehlte eine eigene Identität jenseits davon, dass sie wichtige Preise gewonnen hatten. Was Kinder von uns vielmehr lernen müssen, ist, wie man als Erwachsener lebt, wie man Arbeit und Privates in Einklang bringt, wie man Konflikte löst und Freundschaften pflegt.

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»Wir müssen unsere Lehrer verwöhnen«
 
Sind Lehrer in Österreich frustrierter als in anderen Ländern?
Juul: Nein, nur gehorsamer. Sie lassen sich zu viel gefallen. In Wirklichkeit sollten Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam auf die Straße gehen und gegen das theresianische Schulsystem demonstrieren. Wenn es dann so weit ist, dann komme ich und gehen mit.
Wie könnte man das Schulsystem denn reformieren?
Juul: Um Schulen besser zu machen müssen wir Lehrer zehn Jahre lang nach Strich und Faden verwöhnen. Ich denke da an Fortbildungen, ausgezeichnete Führungskräfte und den Abbau von Bürokratie. Kindern geht es immer nur so gut, wie es auch den Erwachsenen geht.

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SZ-Interview "Man kann seine Kinder auch einfach nur genießen"
 
Wenn die Erwachsenen nicht genug Zeit für sich selbst haben und die Eltern nicht für sich als Paar, dann widmen sie den Kindern unter Garantie zu viel Aufmerksamkeit. Ohnehin tun sie ihnen keinen Gefallen damit. Kein Kind will Aufmerksamkeit. Es braucht Beziehung, es will am Leben seiner Eltern teilhaben.
Kinder brauchen Führung. Sie sind gleichwürdig, aber nicht gleichberechtigt. Sie brauchen Eltern, die mehr oder weniger wissen, was sie wollen. Es ist nicht wichtig, was sie wollen. Die Grenzen sollten sich aber nicht aus Konventionen ergeben. Es sollten persönliche Grenzen sein. Es ist völlig okay zu sagen: Ich will keine Geschichte vorlesen, weil ich Zeitung lesen will. Oder: Ich hatte dieses lange Interview mit diesem Dänen. Jetzt bin ich müde. Wir sind nun mal nicht immer glücklich. Wir sollten vor allem ehrlich miteinander sein.

Lesen Sie hier das gesamte Interview der Süddeutschen Zeitung als PDF




Eltern sind irgendwie hyperaktiv geworden
 
Viele Eltern sind in der Theorie scheinbar gut informiert über Erziehung. In der Praxis sieht es dann oft anders aus. Was sind die häufigsten Probleme, mit denen sich Eltern an Sie wenden?
Interview im Standard.at
Es stimmt, dass Eltern sehr gut informiert sind. Aber Tatsache ist doch, dass unser Verhalten den
Kindern gegenüber selten vom Kopf, sondern vielmehr vom Bauch ausgeht. Kinder berühren und provozieren uns auf einer ganz existenziellen Ebene, zu der wir oft keinen Zugang haben. Deshalb ist uns unser Verhalten auch oft so fremd. Wenn ich Eltern treffe, die sich überfordert fühlen, erlebe ich oft, dass diese Eltern viel zu viel an der Erziehung arbeiten. Denn der Trend der letzten zehn Jahre lautet, dass man ständig erziehen und die Kinder immer unter Beobachtung haben muss.Die Eltern sind irgendwie hyperaktiv geworden. Und das ist schade. Denn es wird unangenehm für die Kinder, wenn sie keine Rückzugsmöglichkeit haben…

Lesen Sie hier das gesamte Interview als PDF





Eltern, Tyrannen und Leuchttürme
 
Herr Juul, ein Bestseller in Deutschland hat den Titel "Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden". Was läuft falsch?
Juul: Ich finde das einen schlimmen und destruktiven Ausdruck, der die Kinder für Missstände in der Familie verantwortlich macht. Wenn Eltern ihre Führungsrolle nicht wahrnehmen, kann es zu einem tyrannischen Verhalten kommen, weil Kinder dieses Vakuum spüren und die Führung in der Familie übernehmen. Dabei sind diese Kinder aber sehr unglücklich und einsam, weil Kinder von sich aus mit den Eltern kooperieren möchten. Es sind also die Erwachsenen die sich tyrannisieren lassen.

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Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe…
 
»Zwischen Regulierung und Eigenverantwortung«
von Mathias Voelchert, Betriebswirt, Leiter familylab.de
Bildung schafft Wohlstand – mehr Privatschulen schaffen unsere Zukunft. Je besser das Bildungsniveau desto höher die wirtschaftliche Kraft und Wohlstand von uns allen. Die Bildungsergebnisse stehen in direktem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Ländern/Gemeinschaften. Je besser ein Land für seine Schüler und Lehrer sorgt (und die Umstände unter denen Lernen betrieben wird) desto größer ist die wirtschaftliche Leistungskraft, Kreativität, Innovation, Gesundheit der Menschen. Das wissen wir nun auch wissenschaftlich belegt ☺

Unser Hauptproblem ist nicht, dass wir zu wenige gute Schüler haben. Unser Hauptproblem ist, der riesige Unterschied zwischen den gut und den schlecht Ausgebildeten. Das gibt es so nur in Deutschland! Kanada und die skandinavischen Länder haben diese Entwicklung, vor Jahrzehnten, verändert. Mit besten Ergebnissen – heute. Deshalb sollten wir die schlecht Ausgebildeten fit für das Wirtschaftsleben machen.

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Schulprobleme? Kinder, Schule, Eltern - ein lebenswichtiges Dreieck
 
Hinter der wachsenden Anzahl der Kinder mit „Schulproblemen“ verbirgt sich eine wichtige Botschaft für die Erwachsenen: Die Schule ist ein wachsendes Problem für ihre Schüler. Deshalb brauchen unsere Kinder dringend Respekt und Rückenstärkung von Seiten der Eltern, Lehrer, Politiker und der ganzen Gesellschaft!
Kommunikationsprobleme Soll die Schullaufbahn eines Kindes in sozialer wie in akademischer Hinsicht optimal gelingen, erfordert dies eine beständige und qualitätvolle Kommunikation zwischen Lehrern, Kindern und Eltern. Eine Kommunikation, die in ganz Europa nur allzu selten praktiziert wird. Dafür gibt es drei gute Gründe (und viele faule Ausreden): Erstens sind Lehrer nicht darin ausgebildet, fruchtbare Dialoge mit Kindern zu führen. Zweitens wissen sie nicht, wie man entsprechende Gespräche mit den Eltern führt, und zum Dritten ist die Schulkultur traditionell keine Kultur des Dialogs, sondern des Monologs und Gehorsams.

Dieser Artikel enthält Auszüge aus Jesper Juuls Buch / DVD:
• Buch: Pubertät - Wenn Erziehen nicht mehr geht (Verlag Kösel, 2010)
• DVD: Pubertät ist eine Tatsache, keine Krankheit - Zehn Familien arbeiten mit Jesper Juul
(Mathias Voelchert GmbH, 2009 www.familylab.de)

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Erziehungsfragen & Elternkurse
 
Neulich hat mich eine Mutter angerufen und gesagt: „Jetzt haben wir alle Bücher von Jesper Juul gelesen und unser Sohn macht immer noch nicht was wir wollen“

Interview mit Mathias Voelchert Leiter familylab.de
b) Gibt es besondere Kompetenzen, die man als Eltern erlangen muss, um entwicklungsfördernd zu erziehen?

zu b) Beziehung ist eine Wachstumsveranstaltung für Eltern und Kinder. Eltern behalten/erlangen die Führung wenn sie mit ihren Kindern auf Augenhöhe, respektvoll umgehen. Sonst ist es 'leadership by fear and power'…

c) Kann man das (nur) in Elternbildungsangeboten lernen?

zu c) überhaupt nicht! Eigentlich ist es bedrückend, dass wir Eltern so unsicher sind, dass wir die Ratgeberindustrie erzeugt haben und jetzt auch noch Elternkurse brauchen. Andererseits wo bekommen wir Eltern, hilfreiche Informationen, Ideen und Begleitung her? Die meisten unserer eigenen Eltern sind dafür nicht geeignet. So bleibt möglichst neutrale, aussagekräftige Beratung wie sie familylab, in mittlerweile 12 Ländern, bietet.

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der Ungehorsame…
 
Der bekannte Familientherapeut tritt unermüdlich für eine neue Erziehungskultur ein. Der Mann will keinen Kult um sich. Wenn die Leute anfangen, über ihn zu reden statt über seine Ideen, meint er, dann sei er nicht wirksam. Nicht als Person will er interessant sein – über seine Botschaft soll man nachdenken. In Berlin wollten sie ein Institut nach ihm benennen; das hat er abgelehnt.
Es ist in der Tat schwer, von seiner Person zu abstrahieren. Er füllt Säle, reüssiert in Talkshows, glänzt als Bestseller-Autor. Wenn man ihn als Vortragsreisen-den erlebt, verblüfft er damit, wie er sein Publikum zu fesseln vermag: unaufgeregt, ohne jeden appellativen Ton, witzig und locker auch bei Themen mit Tiefgang. Persönliche Beispiele aus seiner Familie und Biografie würzen glaubhaft, was er an Bedenklichem anrührt. Zweieinhalb Stunden spricht er; die drei Folien, die er dazu zeigt, wären gar nicht nötig gewesen. Dabei ist er gar nicht das, was man sich unter einem begnadeten Redner vorstellt – manch anderem hätte man die vielen Räusperer und Sprechpausen weniger großzügig verziehen. Nein, er fesselt damit, dass er das Publikum direkt an seinen eigenen Erfahrungen packt. Denn jeder hat Familie (gehabt) und kennt die Dynamik, die sich unweigerlich in solch engen Beziehungssystemen entwickelt.

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»Man merkt die Absicht und ist verstimmt.«
 
unerzogen-Magazin: Sie verwenden in Ihren Publikationen den Begriff ›Gleichwürdigkeit‹. Erklären Sie uns bitte noch mal: Was ist ›Gleichwürdigkeit‹, und wie grenzen Sie das gegenüber Gleichberechtigung ab?
Juul: ›Gleichberechtigung‹ gehört zur politischen Terminologie: »Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen«, z. B. Da geht’s um die Organisation des Alltags, die Verteilung der Aufgaben und Verantwortlich-keiten usw. Gleichwürdigkeit ist was ganz anderes. Die Meinungen, die Haltungen, die Träume von Kindern werden meistens von den Erwachsenen exkludiert, also ausgeschlossen. Mit Gleichwürdigkeit werden sie inkludiert, also mit einbezogen, soweit wie möglich und soweit wir als Eltern meinen, das ist sinnvoll. Ohne Gleichwürdigkeit funktioniert auch die Gleichberechtigung nicht! Sie ist die Basis einer gleichberechtigten Partnerschaft, sonst gibt es ständig Machtkampf. Gleichberechtigung gehört zur demokratischen Wertvorstellung. Da geht es nur darum, wie man Geld und Macht verteilt. Und das ist nicht genug! In einer Familie braucht man andere ›Leuchttürme‹ als nur eine Vorstellung darüber, wie man Geld und Macht verteilt. Man sollte, wenn möglich, seine Kinder wahrnehmen und ernst nehmen – und damit haben die meisten Eltern Probleme. Sie denken nämlich, wenn man jemanden ernst nimmt, muss man ihm auch geben, was er will.

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„Gesunde Kinder kämpfen für das, was sie wollen“
 
Sie sagen, dass der Grundkonflikt des Menschen darin besteht, einerseits im Einklang mit sich selbst zu leben und andererseits mit seinen Mitmenschen zu kooperieren. Wenn der Einzelne es schaffe, seine Integrität zu wahren, gehe es der ganzen Gesellschaft gut. Manche würden sagen, das sei der Anfang von Rücksichtslosigkeit und Egoismus …

Wir müssen uns klarmachen, dass die Fürsorge für das Individuum noch nicht allzu alt ist: In Politik und Psychologie nehmen wir erst seit einigen Jahrzehnten Menschen als Individuen wahr. In Schulen und auf vielen anderen Gebieten fehlt diese Wahrnehmung noch.

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ELTERN-Interview "Pubertät ist Pay-back-Zeit"
 
"Pubertät ist in vielen Familien eine Krisenzeit. Haben Eltern zu idealistische Vorstellungen vom Erwachsenwerden, wenn sie sich eine pflegeleichte Pubertät wünschen?


JUUL: Auf jeden Fall. Was mit dem Kind und in der Familie passiert - ob es schön ist oder schrecklich -, ist in erster Linie das Resultat der vergangenen gemeinsamen Jahre. Das heißt nicht, dass Eltern "schuldig" sind, wenn Kinder in der Pubertät alles Mögliche ausprobieren. Spätestens jetzt müssen sie aber die Verantwortung dafür übernehmen, dass der Umgang miteinander sich ändert. Damit meine ich, dass Mütter und Väter ihr eigenes Verhalten dem Kind gegenüber überdenken sollen, anders mit ihm reden, es weniger bevormunden.

Ist es für Sie normal, dass 13-, 14-, 15-Jährige wissen wollen, wie Erwachsensein sich anfühlt - inklusive Alkohol, Sex, harter Songtexte, brutaler Filme und Computerspiele?

JUUL: Ja, das ist es. Entscheidend dabei ist, dass Jugendliche ein Selbstwertgefühl haben, das es ihnen erlaubt, die eigenen Grenzen zu erkennen und nicht selbstzerstörend zu handeln. Ob sie das hinkriegen, entscheidet sich in den ersten zehn Jahren ihrer Erziehung. Eltern müssen die Fähigkeit und den Willen haben, ihren Kindern Freiräume zu gewähren, sie ernst zu nehmen. Nur dann wächst Eigenverantwortung. Unglücklicherweise verletzen immer noch eine Menge Eltern mit Maßnahmen wie Strafen, Befehlston, Liebesentzug die persönliche Integrität von Kindern. Auch wenn sie es tun, weil sie das Beste wollen - in der Pubertät ist "pay-back-time", es wird zurückgezahlt.

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"Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern"
 
ZEITmagazin: Ist es heute eine gute Zeit, um ein Kind zu sein, Herr Juul? Jesper Juul: Eigentlich müsste man die Kinder selbst fragen, nur werden sie ja leider ohne Geschichte geboren – sie wissen nicht, wie es früher war. Ich selbst denke: ja und nein. Es ist eine gute Zeit, denn die individuelle Freiheit der Kinder hat sich vergrößert. Gleichzeitig sind wir allerdings dabei, das Leben von Kindern mehr und mehr zu begrenzen.
ZEITmagazin: Inwiefern?
Juul: In Skandinavien verbringen 95 Prozent der Kinder zwischen dem ersten und dem 14. Lebensjahr insgesamt unglaubliche 26.000 Stunden in pädagogischen Einrichtungen, in denen sie ein vorgegebenes Programm absolvieren müssen. Wie Kinder wohnen, wie sie sich durch die Stadt bewegen, das alles hat sich verändert, die Grenzen um die Kinder herum waren nie enger als jetzt. Es ist übrigens interessant, dass die Leute ausgerechnet heute immer sagen: »Kinder brauchen Grenzen.«

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FAZ-Interview »Zwischen streng und süß«
 
Es sorgt für Konflikte und Frustration, wenn Eltern sich abgrenzen. Daran wachsen Kinder.
Kinder brauchen Eltern, die mehr oder weniger wissen was sie wollen. Das führt dazu, dass sich Grenezen in der Familie nicht aus abstakten Konventionen ergeben, sondern aus persönlcihen Bedürfnissen. Solange wir uns zwischen Autorität und Laissez-faire bewegen gibt es nichts das funktioniert. Die Alternative ist Gleichwürdigkeit und Selbstverantwortung. Und die Frage: Will ich ein lebendiges oder ein gehorsames Kind?

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Gelassen durch stürmische Zeiten
 
„Der Umgangston und die Verhaltensweisen, die Eltern in dieser Zeit praktizieren, haben entscheidenden Einfluss darauf, wie Kinder sich später gegenüber Regeln verhalten.“
Folgt man den Erkenntnissen des Experten, so ist es fürs Erziehen zu spät, wenn die Kinder ein bestimmtes Alter – gewöhnlich zwölf Jahre – erreicht haben. „Wenn ich mir beispielsweise überlege, ob mein 13-jähriger Sohn für die Wahl seiner Freunde selbst verantwortlich sein kann, worum geht es mir dann?“, fragt Juul seine Leserschaft. „Geht es wirklich nur um das Wohl des Kindes? Oder geht es um mich? Um mein Selbstbild? Um mein Image in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Schule?“

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Elternschaft neu erfinden
 
»Wir sind gewohnt, Kinder als potentiell unsoziale Halbmenschen anzusehen«, schreibt Jesper Juul in seinem Buch »Dein kompetentes Kind«
Seit 25 Jahren, seit er als Familientherapeut tätig ist, ist es sein Anliegen, die Eltern darin zu unterstützen, ihre Kinder als »ganze Menschen« ernst zu nehmen, denn Kinder kommen als soziale und empathische Wesen zur Welt und müssen nicht erst dazu »erzogen« werden. Statt Erziehung schlägt der Däne Beziehung vor – und das heißt: mit Kindern einen authentischen, offenen Dialog führen.

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Fragen an Jesper Juul:
 
Was ist Ihre liebst Bibelstelle? JJ: Davon gibt es zu viele! Aber ich würde das Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren" ändern, in "Du sollst deine Kinder ehren". Erstere Version hat zuviel Schmerz und die Zerstöung unschuldiger Seelnen verutrsacht.
Fragen vom Familienbund der Katholiken: Wenn Sie Bundeskanzler wären, was würden Sie als erstes tun? JJ: Ich würde das deutsche Schulsystem abschaffen, Schulleiter und Verwaltungsbeamten feuern und es mit Hilfe von Menschen, die wissen wovon sie sprechen, neu erfinden.

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„Erziehung kein isolierter Leistungssport“
 
Eltern bzw. Mütter sollten aufhören, sich als „Curling-Eltern“ zu benehmen. Also Eltern die ihre Kinder mit Samthandschuhen anfassen.
„Ich bin kein Erziehungswissenschaftler – für mich gibt es auch keine Erziehungswissenschaft,
in Österreich nennt man das richtigerweise Bildungswissenschaft. In der Kindeserziehung gibt es auch keine Experten, es gibt Eltern – und sie alle haben einen ganz eigenen Stil.“ Er könne kein Buch schreiben mit dem Titel „Wie erziehe ich ein Kind?“. Die meisten von Eltern angewandten Stile und Methoden funktionierten. Wenn er sich also nicht als Erziehungsexperten bezeichnen lassen möchte, wie sieht er sich dann selbst? Die Antwort lautet: „Ich bin ein Konflikt-Experte.“

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»Lassen Sie das Erziehen«
 
Nein, man muss sich nicht fürchten vor der Lektüre. Aber man muss, wenn man sich einlässt auf Jesper Juul, bereit sein, genau hinzuschauen und sich gegebenefalls zu verändern. Juul will Eltern stärken, die nach neuen Wegen mit Ihren Kindern suchen.
Eltern die ihre eigene Integrität erhalten wollen, ohne ihre Kinder zu verletzen. Wie man im Alltag zurecht kommt mit Kindern, die einem üer den Kopf wachsen…

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Achtung vor dem Kind
 
Unaufmerksamkeit, Bildungsresistenz, Desinteresse, Vergnügungssucht, Gewaltbereitschaft, Aggressivität, unsoziales Handeln… Unsere Gesellschaft entwickelt zu Kindern und Jugendlichen ein immer stärkeres Feindbild und macht sie zu „Problemfällen“. Die Gründe ortet man in falschen Erziehungsmethoden, im asozialen Umfeld oder im schlechten Schulsystem.
Kindererziehung ist kein Leistungssport, sondern eine Konsequenz der Art und Weise, wie man in einer Familie (und in der Gesellschaft) miteinander umgeht und zusammenlebt. Es gibt keine bestimmte Regel, und dann funktioniert alles. Wenn Eltern bewusst „erziehen“, dann macht das sowieso kaum einen Eindruck auf Kinder - und wenn, dann einen schlechten. Die Erlebnisse machen Eindruck: wie Eltern miteinander umgehen, mit dem Kind, aber auch mit den Nachbarn, mit ihren eigenen Eltern, wie sie essen, wie sie einander lieben…

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Pubertät
 
„Will ich meine Kinder lieben, oder will ich bei ihnen beliebt sein?“
Wie also können Eltern es richtig machen? Juuls Antwort: „Gar nicht. Richtig gibt es nicht. Wir können uns aber entscheiden: Was wollen wir?“ Eltern sollten sich fragen: „Will ich meine Kinder lieben, oder will ich bei meinen Kindern beliebt sein?“ Beides gleichzeitig sei meist nicht möglich. Kinder brauchten vor allem in den ersten zehn bis zwölf Lebensjahren gewisse Regeln, doch diese müssten „vernünftig vermittelt werden – also weder mit erhobenem Zeigefinger noch mittels Überwachung und Strafe“. Doch was heißt vernünftig? Auch hier mache der Ton die Musik – und das gute Vorbild. „Der Umgangston und die Verhaltensweisen, die Eltern in dieser Zeit praktizieren, haben entscheidenden Einfluss darauf, wie Kinder sich später gegenüber Regeln verhalten“, urteilt Juul. Ein zu scharfer, kommandierender Ton lasse Kinder oft widerspenstig und zu überzeugenden Lügnern werden. „Auf der anderen Seite kann ein gleichgültiges und nachlässiges Elternhaus den Kindern das Gefühl vermitteln, sie seien den Eltern ebenfalls gleichgültig.“

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"Müssen mit Erziehung aufhören"
 
Die Gesellschaft muss aufhören, sich vor der Jugend zu fürchten, sagt der Familientherapeut Jesper Juul. Eltern sind vor allem in der Rolle des Sparring-Partner gefragt, der maximalen Widerstand bietet und minimalen Schaden anrichtet.
Sie nehmen sich immer stärker des Themas „Jugendliche“ an. Warum?
Jesper Juul: Weil das Thema immer aktueller und dringender wird. Unsere Gesellschaft verhält sich Jugendlichen gegenüber hilflos. Da wird es Zeit, etwas zu tun. In den Medien wird vor allem die Botschaft vermittelt, dass die Jugendlichen unser größtes Problem sind. Das stimmt erstens nicht. Und zweitens schaffen wir damit viel Wut, auch Gewalt. Und wenn es dazu kommt, sind wieder die Jugendlichen schuld. Das ist ein Teufelskreis. Ein Interview von Doris Kraus für Die Presse in Wien.

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DIE ZEIT – Ideen für die Zukunft von Jesper Juul
 
Eine Frage des Respekts ZEIT Artikel in der Reihe: Wer denkt für morgen? VON WOLFGANG UCHATIUS © DIE ZEIT, 30.04.2009 Nr. 19
Seit dreißig Jahren beschäftigt sich Juul mit der Frage, wie eine Familie es miteinander aushalten kann. Und dabei womöglich auch noch glücklich wird. Seltsamerweise ist das ein Thema, das in der Öffentlichkeit weit weniger Aufmerksamkeit erfährt als etwa der Klimawandel oder die Wirtschaftskrise. Obwohl die Familie das Leben der meisten Menschen prägt wie wenig sonst. Obwohl es kaum Dinge gibt, von denen die Welt von morgen so sehr abhängt wie von dieser einen Frage: Wie gehen wir heute mit unseren Kindern um?

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»Kinder brauchen Führung. Sie brauchen Autorität, allerdings sollten Kinder eben diese Autorität über eine sehr persönliche Ebene erfahren.«
 
Interview von Stephanie Streif mit Jesper Juul in Freiburg für die Badische Zeitung
Kinder fordern uns Tag für Tag heraus. Ich vergleiche das immer mit Haustieren. Einen Hund oder eine Katze muss ich auch versorgen und respektieren, aber ich habe als Herrchen immer die Kontrolle über sie. Mit Kindern geht das nicht. Sie berühren uns so tief und sie sagen auch mal „Nein,will ich nicht“. Innerhalb einer Familie geht es immer um Beziehungen. Und wenn Beziehungen persönlich sind, dann sind auch Fehler nicht gefährlich, dann können Eltern wie Kinder aufeinander hören und voneinander lernen.

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»Kinder werden lebensunfähig gemacht.«
 
»Die Menschen merken, dass sie in Wahrheit unsicher sind, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Als Erkenntnis ist das übrigens sehr wichtig.

Es gibt Momente im Leben, wo es gut ist, wenn man sagen kann: "Ich habe etwas falsch gemacht!" Das ermöglicht erst Neues. – Ich finde das ganz normal. Mir ging es nicht anders, als ich ein junger Vater war.« Jesper Juul im Interview mit Christian Füller/taz.
Süddeutsche Zeitung WISSEN
 
Was wäre wenn ... sich Jugendliche während der Pubertät verpuppen würden?
»Das ist eine wunderbare Idee! Eltern könnten fünf oder sechs Jahre lang in dem Glauben leben, dass ihr Nachwuchs ewig Kind bliebe. Ein Kind, das Fürsorge, Kontrolle, Erziehung, Essen, Pflege, Transport, Geld und all die anderen Dinge braucht, die dazu führen, dass Eltern sich gebraucht und wertvoll fühlen…« Ein provozierender Beirag von Jesper Juul auf die Frage: »Was wäre wenn ... sich Jugendliche während der Pubertät verpuppen würden?«

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Längere Interviews zur Arbeit von Jesper Juul und familylab.de
Lesen Sie die Interviews als PDF, laden Sie sich die PDFs herunter und arbeiten Sie damit! Viel Erfolg!
Botschaften ernst nehmen.pdf
Die Botschaften des Kindes ernst nehmen! »In Situationen, in denen wir nicht weiter wissen, greifen wir dann doch wieder auf die Erziehungsmethoden der Vergangenheit zurück. Wir hören uns plötzlich Dinge sagen, die wir unseren Kindern niemals sagen wollten. Anschließend sind wir unzufrieden mit uns, unseren Kindern und unserer Art zu erziehen.« Ein Interview mit Jesper Juul von Jumana Mattukat für urbia.de

Beziehung_wie_sie_gelingt.pdf
Beziehung - Wie Sie zwischen Eltern und Kindern gelingt. Ein Gespräch mit Jesper Juul
„Erziehen hat für mich nichts damit zu tun, das Verhalten eines Kindes zu korrigieren und zu maßregeln. Es bedeutet meiner Meinung nach vielmehr, einem Kind zu helfen, erwachsen zu werden, es sozusagen ins Leben hineinzuziehen“, sagt der dänische Familientherapeut und Buchautor. Ein Interview in spielundzukunft.de

Eltern_wie_Leuchttuerme.pdf
Loslassen und trotzdem leiten: Das ist laut dem dänischen Familientherapeuten Jesper Juul ein entscheidender Baustein für gute Erziehung. Weil das keine leichte Aufgabe ist, hat er Familylab gegründet. Ein Interview von Gabriela Herpell in emotion.

Familienwerte.pdf
Wo soll es hingehen? In einer Welt, in der kaum noch einheitliche Erziehungswerte gelten, müssen Eltern ihren eigenen inneren Kompass finden – der Kindern Orientierung und Halt gibt. Doch wie geht das? Darüber sprachen wir mit dem Therapeuten Jesper Juul. Ein Interview von Stefanie Schweitzer BABY und Familie Wort und Bild-Verlag

familylab-positionen.pdf
Im Rahmen von Seminaren begleitet »familylab« Eltern mit dem Ziel:
• die Beziehungen und persönlichen Gefühle aller Familienmitglieder zueinander in den Mittelpunkt der Verhaltensentscheidungen zu stellen,
• einen aktiv-konstruktiven Umgang mit Konflikten zu pflegen, z.B. Eltern als Sparringspartner!
• verständigungsorientierte Dialoge zu führen sowie
• die Führungsfunktion der Erwachsenen sicherzustellen, z. B. Eltern wie Leuchttürme!
Eine Positionenbeschreibung der Arbeit von familylab.de von Mathias Voelchert.

Geschenke_an_Eltern.pdf
Mit „Familylab“ hat er ein paneuropäisches Projekt zur gezielten Förderung elterlicher Kompetenzen ins Leben gerufen. Daneben leistet Juul ehrenamtlich therapeutische Familienarbeit in Kroatien und Bosnien. Ein Interview von Nicole Ritsch in der elternzeitschrift.org

Gute_Noten_machen_nicht_glueckl.pdf
Guten Noten machen nicht glücklich, Jesper Juul über Schule, Hausaufgaben, Verantwortung. 'Wir müssen besser für die Lehrer sorgen, Lehrer müssen gut bezahlt werden und sich entwicklen können – Wenn ich mein Kind kontrolliere, fühlt es sich falsch.' Ein Interview von Andrea Kästle in der Abendzeitung.

Kinder_sind_nie_schuld.pdf

Die Familie zieht dann an einem Strang, wenn jeder seine persönlichen Grenzen kennt und formuliert. Ein Interview von Andrea Kästle in der Abendzeitung.

kompetente_Kleine.pdf
Ein Interview und Beschreibung der Arbeit von Jesper Juul von Martina Scherf in der Süddeutschen Zeitung.

Liebe_allein_genuegt_nicht.pdf Warum genügt Liebe allein nicht, um eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein? Warum tun sich heute viele Eltern so schwer mit der Erziehung? Ein Interview von Birgit Kuhn in literature.de

Ohne_perfekte_Eltern.pdf
Abschied von der Perfektion, Eltern brauchen nicht perfekt sein, indem sie zugeben, dass sie nicht alles können, gewinnen sie an Autorität. Ein Interview von Claudia Wessel mit Mathias Voelchert in der Süddeutschen Zeitung.


Brief von dem Arzt Dr. Bernd Hontschik zu Allen Frances
Krankheiten werden neuerdings nach der Verfügbarkeit von Medikamenten definiert.
Oder käme jemand auf die Idee, Fieber als eine Krankheit zu bezeichnen und nicht als ein Symptom, bloß weil es mit Aspirin gesenkt werden kann? Was haben zwei Patienten gemeinsam außer Fieber? Und was haben zwei Kinder mit „ADHS“ gemeinsam? Sie werden mit Ritalin behandelt". Mehr zu DSM-5 im PDF vom Arzt Dr. Bernd Hontschik.

Interview mit Helle Jensen vom 17.03.2012
Helle Jensen: "Ständige Beschäftigung wirkt auf Kinder wie eine Droge"
Sie haben mit Kindern in dänischen Schulen Meditationsübungen gemacht, um ihre Empathie zu fördern. Hat das funktioniert?
Helle Jensen: Wir begannen mit Kindern ab dem Alter von sechs Jahren. Unsere Erfahrung ist, dass die Kinder diese Übungen mögen. Sie mögen die Stille in der Klasse. Sie machen Atemübungen oder verabreichen einander eine Schultermassage. Schon nach drei Minuten Atemübungen gibt es in der Klasse eine sehr gute und ruhige Arbeitsatmosphäre. Die Kinder wenden diese Techniken auch außerhalb der Schule an, zum Beispiel, wenn sie ein sehr wichtiges Fußballspiel haben. Sie wollen gewinnen und die Atemübungen helfen ihnen, zu fokussieren. Oder zur Entspannung, wenn sie nicht schlafen können.

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Die kompetente Familie • Interview mit Jesper Juul
Interview mit Jesper Juul / Christina Bösiger
Kidy swissfamily
Jesper Juul, die brennendste Frage gleich an erster Stelle: Was können Eltern und andere Erziehende tun, wenn es mit ihren Kindern schwierig wird?

Folgende Checkliste kann nützlich sein:
• Wie geht es jedem Elternteil im Moment? Wie geht es uns als Paar?
• Kinder reflektieren die Gefühle, Stress und Krisen ihrer Eltern.
• Wie reagiere ich als Vater/Mutter meinem Kind gegenüber? Bin ich anwesend (gegenwärtig), freundlich
und authentisch?
• Wie geht es unserem Kind in der Schule, im Hort oder im Kindergarten?
• Sind die erwähnten Punkte nicht hilfreich, reden Sie mit Angehörigen, Lehrkräften oder lassen Sie sich von Fachpersonen beraten
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