die familienwerkstatt
Mathias Voelchert GmbH
Oberbucha 4
94336 Windberg
Tel. 09962 2035110

DAS WIRD SCHULE MACHEN Die Lehrerweiterbildung
Alle TrainerInnen »Das wird Schule machen«
Verantwortung statt Gehorsam
Dialog statt Dogma
Beziehungskompetenz
Grundprinzipien

So tut Schule gut!


Ideen für unsere SchuleBeziehungskompetenz – Wir machen gute Lehrer besser

Früher
Machtausübung, Disziplinierung, wertend
korriegeren/belehren, rollenbedingte Autorität,
Fokus auf das Verhalten des Kindes

Heute
Einbeziehung, Dialog/Gespräch, persönliche Autorität,
Empathie/Betreuung, anerkennend/reflektierend,
Fokus auf die Beziehung

Mehr in diesem Flyer
Der Weg des Vertrauens
Der Weg des Vertrauens durch »Beziehungskompetenz«

Je mehr Münzen man oben hineinsteckt, desto mehr Kaugummis kommen unten heraus. Automaten funktionieren so… Menschen nicht.
 


Die Zusammenarbeit mit dem destruktiven erwachsenen Verhalten hat Konsequenzen für die Integrität des Kindes, weil es sich in diesen Situationen mehr anstrengen muss, als es alters- und entwicklungsbedingt verkraften kann. Wenn Kinder oder andere Menschen sich über ihre eigenen Kräfte hinaus anstrengen müssen, um sich in einer Beziehung wertvoll zu fühlen, folgt diesem „Überanstrengen“ immer ein Unbehagen und ein Ungleichgewicht, und dieses Unbehagen wird oft im Verhalten zum Ausdruck kommen.

Viele Störungen des Verhaltens, der Konzentration und der Aufmerksamkeit haben somit ihre Wurzeln in den Beziehungen, in denen das Kind lebt. Natürlich sind die nahen Beziehungen zu den Eltern oder denjenigen, die die Eltern vertreten, am bedeutsamsten. Das ist unter Lehrern und Erziehern seit Langem allgemein anerkannt. Dagegen war es schwieriger zu akzeptieren, dass auch die kindliche Beziehung zum Lehrer und Erzieher von großer Bedeutung ist. Wenn Kinder z. B. zur Untersuchung an die pädagogisch-psychologische Beratungsstelle überwiesen werden, liegt der Fokus im Großen und Ganzen immer auf dem Verhalten des Kindes und nicht auf der Beziehung zwischen Fachperson und Kind. (Auszug aus »DIALOG mit Eltern« Gelungene Lehrer– Elterngespräche)





Beziehungskompetenz
DER WEG DES VERTRAUENS
Weiterbildungsangebot für gute Pädagogen:
Wie wir es schaffen uns wertvoll zu fühlen und wertvoll zu sein
 
Die Fachkompetenz ist bei den allermeisten LehrerInnen sehr professionell. Die Beziehungskompetenz haben wir einfach in der Ausbildung vergessen, dabei entscheidet sie darüber ob das Lehrer-Kind-Verhältnis und damit Lernen überhaupt gelingt! Die meisten Konflikte zwischen LehrerInnen und Kindern entstehen auf Grund der Qualität des Zusammenspiels, das zwischen ihnen besteht. Es ist die Verantwortung der LehrerInnen, dieses Zusammenspiel zu verbessern, wenn Konflikte auftreten. Die Konflikte, die nicht gut gelöst werden, entwickeln sich zu Problemen, d.h. dass sie in immer kürzeren Abständen wiederkehren und dass die Stimmung negativ wird.

Früher
Machtausübung, Disziplinierung, wertend korriegeren/belehren, rollenbedingte Autorität, Fokus auf das Verhalten des Kindes

Heute
Einbeziehung, Dialog/Gespräch, persönliche Autorität, Empathie/Betreuung, Fokus auf die Beziehung, anerkennend/reflektierend

Unser Angebot
hilfreiche Praxisunterstützung: Wie festige und entwickle ich meine persönliche Autoriät. Ideen im Umgang mit herausfordernden Kindern. Kollegiale Reflexion, mit wem kann ich mich verbünden. Wie kann ich meine persönliche Sprache entwickeln. Wie entwickle ich meine Beziehungskompetenz. Inspiration zu Selbstwertgefühl & Selbstvertrauen. Schreiben Sie uns voelchert@familylab.de oder rufen Sie an 089 - 219 49971

Folder zum Angebot Beziehungskompetenz als PDF


Lehren und Lernen mit Herz und Hirn
Lehren und Lernen mit Herz und Hirn
von Mathias Voelchert, Supervisor und Autor, Leiter familylab.de

Die bestmögliche Schule für alle setzt einen Paradigmenwechsel voraus. Junge Menschen sind völlig unterschiedlich - kein Platz für Massenabfertigung. Weg mit dem Gehorsam, her mit der Eigenverantwortung und sozialen Verantwortung. Gehorsam zerstört Menschen - Verantwortung schafft Gemeinschaft. Die Alternative zu Gehorsam ist nicht Ungehorsam, sondern Verantwortung. Soziale Verantwortung und persönliche Verantwortung. Es ist die Aufgabe der Eltern und Lehrer den Kindern und Jugendlichen diese innere Haltung vorzuleben. Das ist das Ende von belehrender Erziehung und der Abrichtungsschule im bisherigen/deutschen Sinn. Die »alte« Schule sucht weiter nach den Schwächen der Schüler und produziert auf diese Weise mehr Bildungsverlierer, als wir uns leisten können. Die »neue« Schule entschließt sich, jeden Schüler in seinen Stärken individuell zu fördern. Die bestmögliche Schule hat einen Grundsatz: Bei uns wird niemand gekränkt, LehrerInnen nicht und Kinder schon gar nicht! Das ist das Ende der Abrichtungsschule nach heutigem Muster.

Wir müssen endlich besser für unsere LehrerInnen sorgen: Der Lehrerberuf soll ein Traumberuf für junge Menschen werden. Lehrerinnen und Lehrer haben ein Recht auf hervorragende Weiterbildung. Bisher ist die deutsche Schule eine supervisionsfrei Zone. Die fachliche LehrerInnen-Ausbildung (Inhalte) ist weitgehend gut, was fehlt ist die Bildung der Beziehungskompetenz: Das Erlernen des Umgang mit dem jungen Menschen (die auch Schüler sind). Die Beziehungsebene bestimmt die Inhaltsebene, deshalb ist klar, was wir herstellen müssen: Beziehungskompetenz in der Ausbildung und Weiterbildung.

Ein Schulsystem, das nach vier, fünf Schuljahren die guten ins Kröpfchen und die schlechten ins Töpfchen steckt, sagt ganz direkt: Dich wollen wir da oben nicht haben. Diese Demotivation über weitere fünf, sechs Schuljahre auszuhalten schwächt. Weg damit! Eigenverantwortliches Lernen ist die beste Schule um eigenverantwortliche Auszubildende und handlungsfähige Mitarbeiter zu bekommen. Das setzt eine andere Schulkultur voraus. Das setzt voraus dass wir Schule nicht einfach nur abwickeln, sondern individuell auf Schulleiter, LehrerInnen, SchülerInnen, Menschen, einstellen. Das geht nicht mehr von oben herab. Das geht nicht mit Schulpflicht sondern mit einem Recht auf Schule.

Schulen und Universitäten müssen wieder Denkschulen werden, keine Examensmühlen. Doch die Einübung in die Kunst des Denkens - eine im Wirtschaftsleben nicht unnütze Fähigkeit - bedarf kundiger Anleitung. Entsprechend wichtig war den Gründern der Berliner Universität die Lehre: Sie sahen ihre Universität als »Kunstschule des wissenschaftlichen Verstandesgebrauchs« und den Gelehrten als wissenschaftlichen Künstler. Im Examen sollte nicht allein Wissen abgefragt werden, sondern »ob und in wie weit der Lehrling Wissen zu seinem Eigentum und zu seinem Werkzeug für allerlei Gebrauch bekommen habe«!

Laut Kultusministerkonferenz soll die Zahl der Studierenden von heute rund zwei Millionen innerhalb der nächsten vier Jahre auf bis zu 2,7 Millionen ansteigen. Dazu passt leider: Im Verhältnis zum gestiegenen Bruttoinlandsprodukt investiert Deutschland sogar weniger in die Bildung als noch vor ein paar Jahren. Wenn wir mehr motivierte Studierende wollen, dann müssen wir auch dafür zahlen. Wo soll das Geld herkommen? Was wäre, wenn wir sagten: Für Kriegseinsätze wie Afghanistan haben wir kein Geld mehr, wir wollen unsere Schulen und Unis ausrüsten und unsere Lehrer und Lehrerinnen besser aus- und weiterbilden. Wer wäre uns da böse? Und: Was für »Freunde« wären das? Diese »Freunde« und Ihre Interessen sollten wir uns genauer ansehen!

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Jeden Tag legen uns unsere Kinder Ihre Träume zu Füßen…
Vortrag von Sir Ken Robinson auf der TED Konferenz
"Erziehung und Schule entfremdet auf eine Weise Menschen von Ihren natürlichen Talenten. Und menschliche Talente sind wie wertvolle Rohstoff oft sehr tief verborgen in einem Mensch. Man muss nach ihnen suchen. Man muss die Bedingungen schaffen damit sich diese verborgenen Talente zeigen. Jedes Bildungssystem weltweit wird derzeit reformiert. Doch reformieren ist zwecklos geworden, es ist nur der Versuch ein kaputtes System zu reparieren. Es muss in etwas anderes transformiert werden. Unsere Denken: "das kann gar nicht anders gemacht werden, denn so wird es ja schließlich immer schon gemacht", verhindert diese Transformation. Wir müssen uns selbst entfesseln, um der Lage gewachsen zu sein. Wir meinen Schulbildung würde linear verlaufen. Wir meinen ein Universitätsstudium würde ein erfolgreiches Leben garantieren. Dabei ist es bei weitem nicht für jeden so, und wir bezahlen einen enormen Preis für dieses lineare Denken. Als ich nach Kalifornien kam, las ich den Spruch "Universität fängt im Kindergarten an". Nein, Kindergarten ist im Kindergarten und ein dreijähriger ist kein halber Sechsjähriger… Wir haben unser institutionalisiertes Bildungssystem dem fast-food-Modell nachgebaut, da ist alles standardisiert. Es geht um einverleiben von Wissen, basierend auf Gleichförmigkeit und Anpassung. Das andere Modell wäre die Bedürfnisse an die Teilnehmer (Schüler, Lehrer, Eltern) anzupassen. Wir müssen erkennen dass das Aufblühen von Menschen kein mechanischer Prozess ist, sondern ein organischer. Es geht also nicht mehr darum einen Bildungsplan zu verabschieden und alle dem gleich zu machen. Sondern darum eine Bildungsbewegung zu schaffen, in welcher Menschen ihre eigenen Lösungen entwickeln, aber mit externer Hilfe, basierend auf personalisierten Lehrplänen. Damit jede einzelne Schule morgen aufblühen kann und Kinder dort lernen oder zu Hause. Jeden Tag legen uns unsere Kinder Ihre Träume zu Füßen, wir sollten vorsichtig darauf treten und manchmal drum herum gehen, weil diese Träume zu wertvoll sind und ihre und auch noch unsere Zukunft darstellen." Sir Ken Robinson

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