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Chancen verlieben sich

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allgemeine Artikel von verschiedenen AutorenInnen
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Die neuesten Artikel stehen immer oben.


 
ART_010_„Was Familien trägt“ Erfahrungen aus der Familienwerkstatt. Dürfen Werte wichtiger sein als Menschen? Welches Ideal heiligt die Mittel? Schaffen wir es Kinder in ihrer gesamten Existenz wahr- und ernst zu nehmen? Es gibt keine Tricks. Es gibt nur das „sich ganz Einlassen“, auf dass was sich zeigt. Ein Beitrag im Magazin »kinderleicht« von Mathias Voelchert Leiter familylab.de
kinderleicht.pdf

„Was Familien trägt“ Erfahrungen aus der Familienwerkstatt. Was von uns verlangt wird, ist eine neue Ära der Verantwortung. Die persönliche Verantwortung ist der Feind aller autoritären Systeme. „Als Kind empfand ich es unerhört, dass man mich als minderwertig betrachtet hat. Ich kam mir als Kind sehr bedeutend vor, ich wollte ernst genommen werden. Ich dachte mir, es kann doch nicht sein, dass nur, weil einer mehr Fleisch mit sich herumträgt mehr bedeutet wie ich.“


 
ART_009_"Ich fordere Kinder heraus" Royston Maldoom
Ich fordere Kinder heraus.pdf

Der britische Star-Choreograf Royston Maldoom, 65, lehrt Kinder Tanz und Disziplin.
SPIEGEL: Herr Maldoom, Ihr Motto ist: "You can change your life in a dance class" - du kannst dein Leben in der Tanzstunde verändern. Welche Veränderungen haben Sie bei Ihren Schülern erlebt?
Maldoom: Mehr Selbstvertrauen, ein viel besseres Körpergefühl, weniger Ängste. Stellen Sie sich den Fall eines typischen Klassenaußenseiters vor: Bei mir tanzt so einer plötzlich ein Solo. Er steht zum ersten Mal im Mittelpunkt; die anderen fangen an, ihn zu bewundern. Oder die Zappelphilippe, die nervigen, lauten Kinder, die, die angeblich an Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leiden ...
Quelle: SPIEGEL online. Ein Interview von Annette Bruhns


 
ART_008_„Schon das Kind anzuschauen und anzufassen, wirkt oft Wunder“
Ist das Zappelphilipp-Syndrom eine Krankheit? Ein Gespräch mit dem Göttinger
Neurobiologen Professor Dr. Dr. Gerald Hüther zu ADHS
zappeln_eine_krankheit_nein.pdf
http://www.familylab.de/files/Artikel_PDFs/allgemeine/zappeln_eine_krankheit_nein.pdf
Wie entsteht ADHS? Prof. Gerald Hüther:
Die innere Struktur des kindlichen Gehirns, also die Art, wie die verschiedenen Zentren miteinander vernetzt werden, entsteht nicht von allein. Es hängt davon ab, welche Erfahrungen ein Kind macht. Das heißt: Wenn in der äußeren Welt Struktur gebende Elemente fehlen, kann auch im Gehirn keine Struktur aufgebaut werden. Das ist heute ein riesiges Problem, denn unsere Welt hat viel an Struktur verloren. Das hängt mit der Hektik des modernen Alltags zusammen, mit Problemen, die jungen Familien zu schaffen machen wie Partnerschaftskonflikte oder mit Karrieren, die aufzubauen sind. Kinder wachsen heute in eine Welt hinein, in der sehr viel durcheinander gerät, die wenig Halt, wenig Strukturen bietet. Besonders schwierig ist dies für diejenigen Kinder, die mehr Strukturen brauchen als andere, die so genannten ADHS-Kinder.
das Interview vom 22.01.2009 stammt von der Internetseite Seite von Prof. Dr. Gerald Hüther:
http://www.win-future.de/themenbeitraege/adhs/adhsarchiv/index.html
http://www.win-future.de/downloads/istdaszappelphilippsyndromeinekrankheit.pdf

 
ART_007_„So sinnvoll für das Kind wie möglich“ - Prof. Dr. Gerald Hüther im Interview mit Joachim Geffers für die hlz - Hamburger Lehrerzeitung der GEW Hamburg.
„So_sinnvoll für_das_Kind_wie_möglich“.pdf

Im Interview gibt Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther neurobiologische Begründungen für frühkindliche Erziehung, skizziert sinnvolle Lernarrangements, benennt die notwendige Intention eines guten Pädagogen und warnt vor der Herausbildung egozentrischer und selbstgefälliger Fachidioten.







 
ART_006_Paedagogik raus aus der Sackgasse! Ein Gespäch zwischen dem Familientherapeuten Jesper Juul und dem Supervisor und Berater Peter Lang.
Paedagogik_raus_aus_der_Sackgasse.pdf

Wir verbringen soviel Zeit damit, die Dinge anzuschauen, die Schwierigkeiten bereiten, statt sich das anzuschauen, wo es klappt. Wir schauen ein ADHS Kind an und sehen die Defizite, statt diese „Defizite“ als direkte Einladung zu sehen, als Feedback vom Kind, was los ist.

Jesper Juul: »Die Pädagogik ist in einer Sackgasse. Die letzten Jahre basierte die Pädagogik auf moralische Vorstellungen. Ich hasse die Untereilung in positiv und negativ. Die Jungs sind gut, wenn sie in die Schule gehen, die Jungs sind schlecht wenn sie nicht gehen. Sie sind.«




 
ART_005_Allgemeines zur Sexualität, von Mogens A. Lund, Facharzt – Teil 4,
Teenager – Die Pubertät
Sexualitaet_Pubertaet_Teil_4.pdf

Die Jugendlichen leben mit großen Gefühlen, großer persönlicher Unsicherheit und daraus resultierender Geniertheit oder seltsam - sicherer Überkompensation.
Die Veränderungen in der psychosexuellen Identität sollen erprobt und konsolidiert werden.

Das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen ist in dieser Periode oft besonders schwierig. Das Wesentliche ist, die Verbindungen offen zu halten. Bewahre einige neutrale Umgebungen, Themen, Räume, von denen beide Parteien etwas halten, und wo man zusammen sein und Nähe aufrecht erhalten kann, mitten in aller Unterschiedlichkeit! Das können Freizeitinteressen sein, Spiele, Kinobesuche, gemütliche Abende, Kunst, das eine oder andere Nichtprovozierende, worüber man sich einig sein kann. In diesen Situationen können auch Gelegenheiten entstehen, über die beschwerlichen Themen zu sprechen, ohne dass von Beginn an Krieg herrscht.


 
ART_004_Allgemeines zur Sexualität, Autor Mogens A. Lund, Facharzt – Teil 2 + 3, Das Vorschulkind und das Schulkind
Sexualitaet_Teil_2 und_3.pdf

Kinder werden bereits als sexuelle Wesen geboren und es sind sowohl das Wissen und die Haltungen der Eltern als auch der Pädagogen, die in hohem Grad darüber entscheiden, wie sich die Sexualität der Kinder entwickelt. In einer Zeit und Kultur, in der Kinder bereits in einem Alter von sieben oder acht Jahren Gefahr dem Risiko ausgesetzt sind, mit z.B. pornographischen Bildern oder Filmen im Internet konfrontiert zu werden, ist es wichtig, dass ihre beginnende Sexualität die Möglichkeit bekommt, sich gesund und natürlich entwickeln zu können.

Es liegt bei den Erwachsenen, ob die kindliche Sexualität mit Schuld und Scham verbunden sein soll – zum großen Schaden für das spätere Liebesleben der Kinder - oder mit Liebe, Freude und Lust. In Familien mit Vorschulkindern geht es nicht darum, über die Sache an sich zu sprechen, sondern um die Reaktionen und Verhaltensweisen der Erwachsenen, wenn sie erleben, wie sich das Lustempfinden des Kindes entfaltet und auf welche Weise es damit experimentiert.




 
ART_003_Allgemeines zur Sexualität, Autor Mogens A. Lund, Facharzt – Teil 1
Allgem.Sexualitaet_Teil_1.pdf

Es ist die Aufgabe der Erwachsenen, Filter für die Kinder zu sein, dafür zu sorgen, ein Milieu um es herum zu schaffen, in dem es sich nach seinen eigenen Bedingungen entwickeln kann, und in dem sich Vertrauen und gegenseitiges Verständnis entwickeln, so dass das Kind seine eigenen Erfahrungen machen kann und in seinen Gelüsten, Bedürfnissen, und in deren Ausdruck und Befriedigung nach eigenen Bedingungen, immer nuancierter und spezifischer werden kann.
Die Erwachsenen müssen die Kinder als sinnliche, sensuelle und später auch als erotische, sexuelle Wesen wahrnehmen – nach den eigenen Bedingungen der Kinder.

Erst ab dem dritten, vierten Lebensjahr bekommt das Kind eine einigermaßen feste Ahnung davon, dass es etwas gibt, das „ich“ bin und etwas, das nicht „ich“ bin – das also etwas mit einer anderen Person zu tun hat – und erst viel später bekommen sie ein Gefühl davon, dass der Andere dieselben – oder andere – Erlebnisse derselben Situation haben kann, und dass alle das Recht haben, für ihre Möglichkeiten, Rechte und ihre Integrität zu kämpfen.



 
ART_002_Wer übernimmt die Führung? Die unglückseligen Folgen, wenn sich alles ums Kind dreht!
Wer_uebernimmt_die_Fuehrung.pdf
Wer übernimmt die Führung? Die unglückseligen Folgen, wenn sich alles ums Kind dreht von Jean Liedloff, übersetzt von: Claudia Freyer
Es hat den Anschein, dass viele Eltern von Kleinkindern, in ihrem Bemühen, weder nachlässig noch respektlos zu sein, in die scheinbar entgegen gesetzte Richtung übertreiben. Es dauerte eine Weile, bis mein "zivilisierter" Verstand die Bedeutung dessen, was ich beobachtete, vollständig erfasste. Ich hatte mehr als zwei Jahre damit verbracht, in den Urwäldern Südamerikas mit Steinzeit-Indianern zu leben. Kleine Jungen reisten mit uns, wenn wir ihre Väter als Führer und Begleitung in Anspruch nahmen, und wir lebten oft Tage oder Wochen in den Dörfern der Yequana-Indianer, wo Kinder den ganzen Tag unbeaufsichtigt von Erwachsenen oder Jugendlichen spielten. Erst nach der vierten Expedition wurde mir schlagartig bewusst, dass ich niemals einen Konflikt zwischen Kindern oder zwischen einem Kind und einem Erwachsenen gesehen hatte. Die Kinder prügelten sich nicht nur nicht untereinander, sie stritten nicht einmal. Sie gehorchten ihren Eltern unverzüglich und freudig und trugen oft Babies mit sich herum während sie spielten oder bei der Arbeit halfen...




 
ART_001_Die Konsequenzen von "Konsequenzen"
Konsequenzen...pdf
Die Konsequenzen von "Konsequenzen" von Teresa Pitman


»Trotz des Namens sind Konsequenzen in Wirklichkeit Bestrafungen. Der Elternteil versucht, das Kind zu zwingen zu tun was der Elternteil will, indem er es unangenehm macht, etwas anderes zu tun. Ich höre verärgerte Sozialarbeiter und Erzieher zu den Kindern, die sie betreuen, sagen: "Das wird Konsequenzen für dich haben, die du nie vergessen wirst!" Den Namen zu ändern, ändert nichts daran, was es ist, und Kinder wissen das. So zu tun, als ob die Konsequenzen des Kindes freier Wille sind - es hat die Bestrafung gewählt - ist unglaublich unehrlich«...