die familienwerkstatt
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Fünf Grundbausteine für eine Familie – 2 DVDs –


Jesper Juul spricht über fünf wesentliche Grundbausteine für eine Familie 2 DVDs


»Eltern versuchen vergeblich, Grenzen und einen verbindlichen Rahmen zu setzen, während die Jugendlichen nahezu unablässig versuchen, diesen Rahmen zu sprengen. Wenn es so weit gekommen ist, sollten die Eltern einmal tief Luft holen, sich das Kind, das sie aufgezogen haben, genau ansehen und sich dazu entschließen, es in seiner gesamten Persönlichkeit und aus vollem Herzen anzunehmen.«

1. Kooperation & Integrität
2. Selbstvertrauen & Selbstgefühl
3. Persönliche Verantwortung
4. Eltern als Leuchttürme
5. Die Kunst »Nein« zu sagen

Gesamtspieldauer auf 2 DVDs
10 Stunden 16 Min

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DVD • Erziehen mit Herz und Hirn


Was Kinder und Eltern brauchen

JESPER JUUL UND GERALD HÜTHER IM GESPRÄCH


Zwei der großen Impulsgeber für eine Pädagogik der Zukunft möchten Sie unterstützen: Der Familientherapeut Jesper Juul und der Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther im gemein-
samen Gespräch darüber, was Kinder wirklich brauchen und wie eine Erziehung mit Herz und Hirn aussehen kann. Erleben Sie eine Sternstunde der Pädagogik!

DVD-VIDEO Filmvorschau

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Kompetente Kinder brauchen kompetente Eltern


Es ist hilfreich, sich einmal zu fragen, welche Haltung und welches Denken wir mit unserer Erziehung und unseren Beziehungen in unserer Familie eigentlich fördern möchten. Wollen wir noch Untertanen heranziehen, die auf Anweisungen und Befehle handeln? Oder wünschen wir uns, dass unsere Kinder zu Menschen heranwachsen, die ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Kompetenz und ein starkes Selbstwertgefühl mitbringen?

 
In letzterem Fall brauchen Kinder Eltern, die bereit sind, sich zu entwickeln. Eltern, die wie Leuchttürme sind, die ständig klare Signale geben und deutlich sagen, was sie wollen (statt bloß zu sagen, was sie nicht wollen).

Sie brauchen Eltern, die wie Sparringspartner der Kinder sind, die zu Hause gleichsam eine Trainingssituation bieten und dabei den größtmöglichen Widerstand leisten und zugleich den geringstmöglichen Schaden anrichten. Eltern, die bereit sind, mit ihren Kindern zu wachsen. Eltern, die täglich viele Fehler machen und keine Lust mehr haben, perfekt zu sein. Eltern, die sich entspannen und die Kraft haben, Nein zu sagen, wenn ihnen danach ist. Eltern, die ihre Verantwortung nehmen – wissend, dass diese Kinder nicht ihr Besitz sind, sondern das Geschenk des Lebens, wie sie selbst es sind. Eltern, die wissen, dass ihre Kinder nicht wie ihre Eltern werden müssen, um gut zu sein. Eltern, die die Kraft in sich entwickelt haben, sich und ihren Kindern immer mehr zu vertrauen.

Hehre Ansprüche, aber unrealistisch, meinen Sie? Das Angebot der »familienwerkstatt« zeigt wie es praktisch gehen kann. Es sind Inspirationen, die uns Eltern zum Ausprobieren animieren wollen, es einmal anders zu machen, als wir es von unseren Eltern gelernt haben.

 

Eltern haben die Macht in der Familie


In einer deutlichen, zugewandten Haltung gibt familylab keine Anleitungen zum Glücklichsein in Familien, sondern zeigt, dass wir inmitten einer tief greifenden Veränderung stecken, auf deren Weg wir selbst wieder mehr Freude an Familie und Partnerschaft finden können. Dies gelingt, wenn Eltern ihre Führungsrolle ergreifen und die Macht, die sie gegenüber ihren Kindern haben, transparent machen. Denn Eltern haben die Macht in der Familie – physisch, psychisch, sozial, daran gibt es nichts zu deuten. Wenn Eltern nicht dazu stehen, fangen die Kinder an, Macht an sich zu nehmen: Chaos ist die Folge. Deshalb ist es wichtig für Eltern, die Autorität in der Familie offen, in einer guten Weise und zum Wohle aller auszuüben, ohne die Abhängigkeit der Kinder auszunützen. Dabei beleuchtet »familylab« Fragen wie Trotz, Pflichten, Grenzen, Aggression, Probleme beim Essen – also vor allem die Themen, die Eltern unter den Nägeln brennen.

 

Was genau ist »familylab«?


Aus »Erziehung wird Beziehung«, »Vom Gehorsam zur Verantwortung«, »Was Familien trägt – Werte in Erziehung und Partnerschaft«, »Das kompetente Kind«, »Grenzen, Nähe, Respekt«: Das sind nur einige der Bücher des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul. Seine Arbeit, die für viele Eltern ebenso wie für pädagogische Fachkräfte einen Quantensprung bedeutet, bekannt zu machen, dafür ist »familylab« angetreten. »familylab« vermittelt eine solide Basis für alle, die die eigene Rolle als Eltern und Partner finden wollen. Das geschieht mit Büchern, Elternbegleitung in Seminaren und Vorträgen, Internetberatung, unzähligen Interviews und Veröffentlichungen zu Elterninspiration und Kompetenzstärkung.


 

Was können wir Eltern tun, wenn es schwierig wird?


In Krisensituationen wünschen wir uns Allheilmittel. Doch ein erfolgreiches allgemeingültiges Rezept gibt es nicht. Überall in der westlichen Welt suchen Familien nach gangbaren Wegen, mit ihrer Situation in der Partnerschaft und Erziehung fertig zu werden. Dabei gibt es nicht die eine Lösung für Erziehung und auch nicht die eine Lösung, die für jedes Elternpaar passen würde.

Auch kein Familienberater, Arzt oder Therapeut hat dieses Rezept. Wenn jemand Ihnen gegenüber so tut als ob, sollten Sie hellhörig werden. Die Praxis hat gezeigt, dass es sehr persönliche Umstände sind, die in eine Krise führen. In einer Familienberatung geht es darum, mit jedem Paar, mit jeder Familie herauszufinden, was die Erwachsenen fühlen, was ihr Kind fühlt, was das Kind ausdrücken möchte. Da ist jede Familiensituation ein bisschen anders. Deshalb helfen keine vorgefassten Meinungen, vorfabrizierten Theorien oder altbewährten Methoden.

 
Jede Familie ist ihr eigener kleiner Kosmos mit eigenen Gesetzen und Spielregeln. Wenn es dem Berater gelingt, diese Spielregeln zu entschlüsseln und diese Regeln transparent zu machen, können sie verstanden und verändert werden. Dabei weisen unsere Kinder durch ihr Verhalten auf die Ungleichgewichte in der Familie hin. Wenn Kinder schwierig werden, halten sie ihrer ganzen Familie den Spiegel vor. Statt dieses Verhalten als »unpassend« oder »unartig« abzutun, können wir diese Kindersprache so deuten, dass sie zu einer fruchtbaren Veränderung im Familienkosmos führt.

 

Verantwortung statt Gehorsam


Manche loben heutzutage wieder die Disziplinierung in Schrift, Wort und Tat, und sie finden eifrige Leser und Applaus. Ich bin ihnen für diese Möglichkeit zur Abgrenzung dankbar! Das ist das Gegenteil unserer Arbeit. Es ist nicht unser Ziel, Kindern immer wieder vor Augen zu führen, dass sie nur dazugehören dürfen, wenn sie parieren. Auch geht es uns nicht darum, dass Sie, als Eltern, immerfort mit der Höchststrafe in Beziehungen, dem Ausschluss, drohen: »Wenn du nicht folgst, fliegst du raus«, »musst du ins Eck« oder »auf den stillen Stuhl«, »solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst« und so weiter...

Das sind die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, um in jungen Menschen Selbstwert und Selbstvertrauen zu begründen. Disziplinierung ist ein Zeichen von Hilflosigkeit und Mangel an überzeugenderen Ideen. Väter und Mütter spüren das! Sie wissen – meist aus eigener, leidvoller Erfahrung –, dass an diesem Bevormundungssystem, das bedingungslose Unterwerfung fordert, etwas nicht stimmt.

 
Sie wissen oft nicht genau, was es ist, aber sie spüren, dass es mit Schnellschüssen nicht getan ist, um eine Veränderung zu schaffen. In den familylab-Kursen geht es daher nicht um die zehn Tricks, wie Ihre Familie wieder gut läuft, hier geht’s ums Ganze. Um Ihre Werte und wie Sie die in Ihrer Familie etablieren können.

Die Arbeit von »familylab« wird getragen von dem Vertrauen in die Entwicklungskräfte aller Beteiligten und dem Wunsch, niemanden je zu beschämen. Die Arbeit von Jesper Juul bringt hierzu Klarheit, Ideen und Inspiration. Und sie eröffnet eine sinnvolle Alternative: Jesper Juul zeigt den Weg zwischen antiautoritären Träumereien und autoritären Allmachtsfantasien. Er bietet das Handwerkszeug, das über drei Jahrzehnte gewachsen ist, sich bewährt hat und wissenschaftlich begründet ist – damit jede Familie sich die Anregungen nimmt, die sie im Moment braucht, um den nächsten Schritt zu gehen.